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Wer andere auf die Probe stellt. Der Bergpfarrer 118 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1068-6
- EAN9783740910686
- Date de parution28/10/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille210 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Das junge Madel schmiegte sich an den Burschen. Die Augen schauten beinahe flehentlich. »Ich mag überhaupt net, daß du ohne mich in den Urlaub fährst« , sagte Bettina Burgner und zog einen Schmollmund. Jörg Stockinger schmunzelte und gab ihr einen Kuß. »Also, erstens ist's ja nur für ein paar Tage« , meinte er.
»Und zweitens fahre ich ja net alleine, sondern mit Carsten.« »Gerade das ist es ja« , erwiderte Tina und reckte trotzig ihr hübsches Gesicht. »Für den hast du Zeit, und ich? Ich kenn' ihn überhaupt net, weiß gar net, was das für einer ist.« »Ach, Mensch, jetzt mach's mir doch net so schwer« , bat der Student. »Carsten ist mein bester Freund, so wie du diese Christel hast. Die hab' ich bisher auch noch net zu Gesicht bekommen.
Net einmal ein Foto hast du mir gezeigt.« »Weil sie alle zu Haus' sind, bei meinen Eltern.« »Na siehst du, und ich besitze überhaupt keine Fotos, auf denen Carsten zu sehen ist. Net einmal eines, auf dem wir zusammen drauf wären.« Tina seufzte. Seit einem halben Jahr waren sie und Jörg befreundet. Sie studierten zusammen an der Uni in Regensburg, und jetzt stand die erste große Trennung bevor.
Erst gestern abend hatte der Freund ihr gesagt, daß er in den Semesterferien verreisen würde - ohne sie. Jörg zog sie ganz eng an sich. »Schau« , versuchte er, sie zu trösten, »es sind net einmal zwei Wochen, dann bin ich wieder da, und wir verbringen den Rest der Semesterferien zusammen. Versprochen!« Bettina zuckte die Schultern. Was blieb ihr auch anderes übrig? Schuld war sie selber.
Noch vor
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Das junge Madel schmiegte sich an den Burschen. Die Augen schauten beinahe flehentlich. »Ich mag überhaupt net, daß du ohne mich in den Urlaub fährst« , sagte Bettina Burgner und zog einen Schmollmund. Jörg Stockinger schmunzelte und gab ihr einen Kuß. »Also, erstens ist's ja nur für ein paar Tage« , meinte er.
»Und zweitens fahre ich ja net alleine, sondern mit Carsten.« »Gerade das ist es ja« , erwiderte Tina und reckte trotzig ihr hübsches Gesicht. »Für den hast du Zeit, und ich? Ich kenn' ihn überhaupt net, weiß gar net, was das für einer ist.« »Ach, Mensch, jetzt mach's mir doch net so schwer« , bat der Student. »Carsten ist mein bester Freund, so wie du diese Christel hast. Die hab' ich bisher auch noch net zu Gesicht bekommen.
Net einmal ein Foto hast du mir gezeigt.« »Weil sie alle zu Haus' sind, bei meinen Eltern.« »Na siehst du, und ich besitze überhaupt keine Fotos, auf denen Carsten zu sehen ist. Net einmal eines, auf dem wir zusammen drauf wären.« Tina seufzte. Seit einem halben Jahr waren sie und Jörg befreundet. Sie studierten zusammen an der Uni in Regensburg, und jetzt stand die erste große Trennung bevor.
Erst gestern abend hatte der Freund ihr gesagt, daß er in den Semesterferien verreisen würde - ohne sie. Jörg zog sie ganz eng an sich. »Schau« , versuchte er, sie zu trösten, »es sind net einmal zwei Wochen, dann bin ich wieder da, und wir verbringen den Rest der Semesterferien zusammen. Versprochen!« Bettina zuckte die Schultern. Was blieb ihr auch anderes übrig? Schuld war sie selber.
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