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… und führe mich nicht in Versuchung!. Der Bergpfarrer 504 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-993-6
- EAN9783989869936
- Date de parution24/12/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille215 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Die zweiundzwanzigjährige Melina Bienapfl war voller Vorfreude. Innerhalb der nächsten zwei Stunden, vielleicht schon innerhalb der nächsten Stunde, würde Tobias sie in die Arme schließen! Ihr Herz schlug höher beim Gedanken daran.
Die Überraschung, wenn sie unvermittelt vor ihm stand, würde perfekt sein. Die nächsten zwei Wochen würden ihr und ihm gehören. Sie schaute sich um. In dem dreiviertel Jahr, das vergangen war, seit sie hier Urlaub gemacht hatte, hatte sich in St. Johann nichts verändert. Wie eine endlose Kuppel spannte sich ein blauer Himmel über dem Wachnertal, und die Berge ringsum schienen ihn zu tragen. Als sie im vergangenen Jahr mit Tobias einige dieser Berge erstiegen hatte, war das Gefühl, dem Himmel ganz nahe zu sein, überwältigend gewesen.
Unter dem einen oder anderen Gipfelkreuz hatte sie in seinen Armen gelegen, getragen von den rosaroten Wolken der Glückseligkeit. Melina begann zu träumen. Sie nahm nicht wahr, was um sie herum geschah. Erst, als jemand ihren Namen rief, wurde sie aus ihrer Versunkenheit gerissen, und sie drehte sich zu dem Rufer - besser gesagt der Ruferin - um. Es war Susanne Reisinger, die in der Eingangstür des Hotels >Zum Löwen< stand und über das ganze Gesicht lachte.
»Ich hab' Sie vorfahren sehen, Melina, und mir gedacht, ich helf' Ihnen beim Koffertragen.« »Hallo, Susanne!« , rief Melina. »Als ich mich eben umgesehen habe, bin ich ein bisschen ins Träumen gekommen. Ich habe das Gefühl, dass seit meinem letzten Urlaub hier nicht nur ein dreiviertel Jahr, sondern eine ganze Ewigkeit verstrichen ist.«
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Die zweiundzwanzigjährige Melina Bienapfl war voller Vorfreude. Innerhalb der nächsten zwei Stunden, vielleicht schon innerhalb der nächsten Stunde, würde Tobias sie in die Arme schließen! Ihr Herz schlug höher beim Gedanken daran.
Die Überraschung, wenn sie unvermittelt vor ihm stand, würde perfekt sein. Die nächsten zwei Wochen würden ihr und ihm gehören. Sie schaute sich um. In dem dreiviertel Jahr, das vergangen war, seit sie hier Urlaub gemacht hatte, hatte sich in St. Johann nichts verändert. Wie eine endlose Kuppel spannte sich ein blauer Himmel über dem Wachnertal, und die Berge ringsum schienen ihn zu tragen. Als sie im vergangenen Jahr mit Tobias einige dieser Berge erstiegen hatte, war das Gefühl, dem Himmel ganz nahe zu sein, überwältigend gewesen.
Unter dem einen oder anderen Gipfelkreuz hatte sie in seinen Armen gelegen, getragen von den rosaroten Wolken der Glückseligkeit. Melina begann zu träumen. Sie nahm nicht wahr, was um sie herum geschah. Erst, als jemand ihren Namen rief, wurde sie aus ihrer Versunkenheit gerissen, und sie drehte sich zu dem Rufer - besser gesagt der Ruferin - um. Es war Susanne Reisinger, die in der Eingangstür des Hotels >Zum Löwen< stand und über das ganze Gesicht lachte.
»Ich hab' Sie vorfahren sehen, Melina, und mir gedacht, ich helf' Ihnen beim Koffertragen.« »Hallo, Susanne!« , rief Melina. »Als ich mich eben umgesehen habe, bin ich ein bisschen ins Träumen gekommen. Ich habe das Gefühl, dass seit meinem letzten Urlaub hier nicht nur ein dreiviertel Jahr, sondern eine ganze Ewigkeit verstrichen ist.«























