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Sabine zieht es zurück nach St. Johann. Der Bergpfarrer 288 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-8348-2
  • EAN9783740983482
  • Date de parution27/07/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille205 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Gute Fahrt euch beiden! Ich wünsch euch viel Spaß in Wien! Und natürlich toi, toi, toi für die Präsentation unserer neuen Trachtenschmuckkollektion! Ich bin mir sicher, sie wird ein voller Erfolg!« Gut gelaunt winkte der Münchner Juwelier Ernst Eigner seiner Tochter Sabine und ihrem Verlobten Peter Korte hinterher.
Das junge Paar fuhr gerade in Peters Mercedes-Cabrio-Oldie aus dem Grundstück der Eignerschen Villa in Grünwald und düste mit aufheulendem Motor davon. Sabine, mit dunkler Sonnenbrille und langem wehendem Haar, hielt einen weißen Chiffonschal in der erhobenen Hand und ließ ihn im Fahrtwind flattern. Sie schaute zu ihrem Vater zurück, bis die nächste Kurve ihn ihren Blicken entzog. Als sie die Villa und den parkartigen Garten nicht mehr sehen konnte, wandte sie sich ab.
Sie lehnte sich in die weißen Lederpolster des Beifahrersitzes zurück und schloss für einen Moment die Augen. Peter musterte seine Verlobte mit einem raschen Seitenblick. »Na, alles bestens? Freust du dich schon auf Wien und auf alles, was wir dort unternehmen werden?« , fragte er. Sabine nickte. »Ja, natürlich« , gab sie lächelnd zurück. »Aber vor allem freue ich mich, dass wir endlich ein bisschen mehr Zeit füreinander haben werden.« Sie dachte bei diesen Worten an die letzten Monate, die ziemlich stressig gewesen waren.
Oft hatte sie bis tief in die Nacht über den Entwürfen für die neue Schmuckkollektion gebrütet.