SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben .... Der Bergpfarrer 484 – Heimatroman
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-544-0
- EAN9783989865440
- Date de parution18/06/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille197 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Die Kirchturmglocke von St. Johann begann die zwölfte Stunde anzuläuten, als Max Trenker seinen Dienstwagen am Rand des Pfarrplatzes parkte, den Motor abstellte und ausstieg. Es war ein warmer Tag, die Sonne stand wie ein Fanal hoch über den Bergen im Süden, die wie stumme, versteinerte Wächter das Wachnertal säumten.
Unterhalb der Gipfel, in den Schattenfeldern, konnte man noch den Schnee vom letzten Winter erkennen. Die getragenen Töne der Glocke hallten weit ins Tal hinein und verschmolzen mit dem Läuten der Glocken von Waldeck und Engelsbach. Es verlieh dem gesamten Tal eine beschauliche, geradezu idyllische Atmosphäre, wie man sie von den alten Heimatfilmen aus den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts kannte.
Max reckte die breiten Schultern, gab sich einen Ruck und setzte sich in Bewegung, schritt schnurstracks auf die Haustür des Pfarrhauses zu und spürte das Knurren in seinem Magen, das ihn auch ohne das Läuten der Kirchenglocke darauf aufmerksam gemacht hätte, dass es an der Zeit war, etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Sophie Tappert, die mütterliche Pfarrhaushälterin, öffnete ihm die Tür. Sie musste, um ihm ins Gesicht zu schauen, den Kopf in den Nacken legen, denn Max war weit mehr als einen ganzen Kopf größer als sie.
»Habe die Ehre, Frau Tappert« , grüßte er. »Ein warmer Tag wieder.« Er hatte seine Dienstmütze abgenommen und erwiderte Sophies freundliches Lächeln. »Treten S' näher, Max« , sagte Sophie, nachdem sie seinen Gruß erwidert hatte. »Ja, es stimmt. Die Hitze ist schon bald nimmer erträglich. Ich hab' heut' früh beim Terzing mit dem Sammetbauern seiner Frau, der Margit, geredet, und sie hat ganz arg lamentiert.
Wenn's net endlich regnet, hat s' gemeint, dann werden die Ernteausfälle wieder drastisch sein.« Sie war zur Seite getreten hatte so für Max den Weg in den Flur freigegeben.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Die Kirchturmglocke von St. Johann begann die zwölfte Stunde anzuläuten, als Max Trenker seinen Dienstwagen am Rand des Pfarrplatzes parkte, den Motor abstellte und ausstieg. Es war ein warmer Tag, die Sonne stand wie ein Fanal hoch über den Bergen im Süden, die wie stumme, versteinerte Wächter das Wachnertal säumten.
Unterhalb der Gipfel, in den Schattenfeldern, konnte man noch den Schnee vom letzten Winter erkennen. Die getragenen Töne der Glocke hallten weit ins Tal hinein und verschmolzen mit dem Läuten der Glocken von Waldeck und Engelsbach. Es verlieh dem gesamten Tal eine beschauliche, geradezu idyllische Atmosphäre, wie man sie von den alten Heimatfilmen aus den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts kannte.
Max reckte die breiten Schultern, gab sich einen Ruck und setzte sich in Bewegung, schritt schnurstracks auf die Haustür des Pfarrhauses zu und spürte das Knurren in seinem Magen, das ihn auch ohne das Läuten der Kirchenglocke darauf aufmerksam gemacht hätte, dass es an der Zeit war, etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Sophie Tappert, die mütterliche Pfarrhaushälterin, öffnete ihm die Tür. Sie musste, um ihm ins Gesicht zu schauen, den Kopf in den Nacken legen, denn Max war weit mehr als einen ganzen Kopf größer als sie.
»Habe die Ehre, Frau Tappert« , grüßte er. »Ein warmer Tag wieder.« Er hatte seine Dienstmütze abgenommen und erwiderte Sophies freundliches Lächeln. »Treten S' näher, Max« , sagte Sophie, nachdem sie seinen Gruß erwidert hatte. »Ja, es stimmt. Die Hitze ist schon bald nimmer erträglich. Ich hab' heut' früh beim Terzing mit dem Sammetbauern seiner Frau, der Margit, geredet, und sie hat ganz arg lamentiert.
Wenn's net endlich regnet, hat s' gemeint, dann werden die Ernteausfälle wieder drastisch sein.« Sie war zur Seite getreten hatte so für Max den Weg in den Flur freigegeben.























