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Es ist dein Recht zu lieben, Lisa. Der Bergpfarrer 311 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-9551-5
  • EAN9783740995515
  • Date de parution07/06/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille222 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Lisa Römisch saß eine ganze Weile auf der Kante des Bettes ihrer Tochter und starrte blicklos vor sich hin. Sie konnte nur einen ein-zigen Gedanken fassen: Jonas und Emilia waren weg, und die Schuld daran trug sie.
Es war die Schrift ihres Sohnes auf dem Zettel, den ihre Kinder ihr hinterlassen hatten: 'Werde glücklich mit deinem Lover! Aber oh-ne uns! Nur ein paar Worte, mit Bleistift aufs Papier gekritzelt, aber niederschmetternd. Lisa entrang sich ein trockenes Schluchzen. Sie konnte nicht ein-fach tatenlos herumsitzen. Es war Nacht, und die Kinder waren ir-gendwo unterwegs. Ein schier unerträglicher Zustand.
Wie in Trance erhob sie sich, verließ das Zimmer und ging zu der Kommode im Flur, auf der das Telefon stand. Nach und nach rief sie alle Bekannten und fernen Verwandten an, zu denen die Kinder mög-licherweise geflohen sein konnten. Niemand wusste etwas, und man riet ihr, die Polizei einzuschalten. Zuletzt kontaktierte Lisa ihre Schwiegermutter. Elisabeth Römisch meldete sich. "Was willst du? ", fragte die Ältere ohne die Spur von Freundlichkeit und kurz angebunden.
"Sind der Jonas und die Emilia bei dir? ", erkundigte sich Lisa. Alles in ihr hatte sich dagegen gesträubt, diesen Anruf zu tätigen, wusste sie doch, wie ihre Schwiegermutter zu ihr stand. Sie war vom ersten Tag an gegen sie eingestellt gewesen.