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Wo das Edelweiß blüht…. Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-95979-810-5
- EAN9783959798105
- Date de parution18/01/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille207 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Grüß Gott, Frau Rottinger, das schaut ja ganz so aus, als wollten S' verreisen.« Berta Zeller deutete auf die Reisetasche, die neben dem kleinen Auto stand. Christel Rottinger hatte sie eben abgestellt und wollte den Wagen aufschließen.
Sie lächelte die ältere Nachbarin an. »Ja, Frau Zeller, das sehn S' ganz richtig« , antwortete sie. »Ich habe ja Ferien, meine ersten übrigens, als richtige Lehrerin, und die will ich natürlich net zu Haus' verbringen.« »Recht so« , nickte die Nachbarin. »Wohin soll's denn gehn?« Christel hatte ihren Wagen aufgeschlossen und die Tasche auf die Rückbank gestellt. »In ein kleines Dorf in den Bergen« , erzählte sie. »Wahrscheinlich kennen S' das gar net.
Sankt Johann heißt es, ich bin früher immer mit den Eltern dorthin gefahren.« Die Zeller-Berta machte ein überraschtes Gesicht. »Sankt Johann?« rief sie. »Ja, freilich kenn' ich's. Dahin haben doch mein Hubert, Gott hab' ihn selig, und ich unsere Hochzeitsreise gemacht, damals vor.« Sie fuhr sich sinnend mit dem Zeigefinger über die Lippen. »Warten S' mal.« , murmelte sie, »das ist jetzt an die achtundvierzig Jahr her.
Eine halbe Ewigkeit!« Das mußte Christel zugeben. »Und sind S' nie wieder dort gewesen?« erkundigte sie sich. Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Irgendwie hat's sich nie ergeben« , meinte sie. »Tja, so ist der Lauf der Welt« , sagte die hübsche Lehrerin. »Bei mir ist's auch schon wieder sieben Jahr' her, daß ich dort Urlaub gemacht hab'. Erst das Studium, dann die Referendariatszeit, die Prüfungen für das Staatsexamen - ich hab' seit damals nie wieder wirklich Zeit gehabt, Urlaub zu machen.
Um so mehr freu' ich mich jetzt darauf, den hübschen Ort
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Grüß Gott, Frau Rottinger, das schaut ja ganz so aus, als wollten S' verreisen.« Berta Zeller deutete auf die Reisetasche, die neben dem kleinen Auto stand. Christel Rottinger hatte sie eben abgestellt und wollte den Wagen aufschließen.
Sie lächelte die ältere Nachbarin an. »Ja, Frau Zeller, das sehn S' ganz richtig« , antwortete sie. »Ich habe ja Ferien, meine ersten übrigens, als richtige Lehrerin, und die will ich natürlich net zu Haus' verbringen.« »Recht so« , nickte die Nachbarin. »Wohin soll's denn gehn?« Christel hatte ihren Wagen aufgeschlossen und die Tasche auf die Rückbank gestellt. »In ein kleines Dorf in den Bergen« , erzählte sie. »Wahrscheinlich kennen S' das gar net.
Sankt Johann heißt es, ich bin früher immer mit den Eltern dorthin gefahren.« Die Zeller-Berta machte ein überraschtes Gesicht. »Sankt Johann?« rief sie. »Ja, freilich kenn' ich's. Dahin haben doch mein Hubert, Gott hab' ihn selig, und ich unsere Hochzeitsreise gemacht, damals vor.« Sie fuhr sich sinnend mit dem Zeigefinger über die Lippen. »Warten S' mal.« , murmelte sie, »das ist jetzt an die achtundvierzig Jahr her.
Eine halbe Ewigkeit!« Das mußte Christel zugeben. »Und sind S' nie wieder dort gewesen?« erkundigte sie sich. Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Irgendwie hat's sich nie ergeben« , meinte sie. »Tja, so ist der Lauf der Welt« , sagte die hübsche Lehrerin. »Bei mir ist's auch schon wieder sieben Jahr' her, daß ich dort Urlaub gemacht hab'. Erst das Studium, dann die Referendariatszeit, die Prüfungen für das Staatsexamen - ich hab' seit damals nie wieder wirklich Zeit gehabt, Urlaub zu machen.
Um so mehr freu' ich mich jetzt darauf, den hübschen Ort























