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Stille Tränen – neues Glück?. Der Bergpfarrer 78 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-95979-811-2
  • EAN9783959798112
  • Date de parution18/01/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille200 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Grüß Gott, herzlich willkommen in der Pension Stubler. Die Frau Behrens aus München, nehm' ich an?« Ria Stubler schaute die junge Frau lächelnd an. Sie trug Jeans, einen leichten Pulli und bequeme Schuhe. Das dunkle Haar war modisch frisiert.
Eine große Reisetasche hatte die Urlauberin neben sich auf den Boden gestellt. »Ja.« Sie nickte und reichte der Wirtin die Hand. »Ich bin Claudia Behrens.« »Schön, daß Sie da sind« , freute sich Ria und nahm den Zimmerschlüssel vom Brett. »Hatten S' eine gute Fahrt?« »Ganz wunderbar« , bestätigte Claudia. »Mit dem Zug ist's ja ein Klacks, und in der Stadt stand auch gleich der Bus hierher am Bahnhof bereit.
Auf der Herfahrt konnt' ich schon ein bissel was von der Gegend sehn. Ich muß sagen - einfach herrlich!« »Freut mich, daß es Ihnen gefällt. Sie soll'n mal sehn, wenn S' erst einmal ein paar Tag' hier sind, dann woll'ns gar net mehr wieder fort.« Die beiden Frauen waren die Treppe hinaufgegangen, und Ria schloß die Zimmertür auf. »So, da sind wir« , sagte sie. »Ich hoff', daß Sie mit dem Zimmer zufrieden sind und daß S' sich bei mir wohl fühlen werden.« »Bestimmt« , versicherte Claudia.
»Wo doch der Empfang schon so herzlich war.« Sie schaute sich um. Das Zimmer war zwar einfach, aber doch gemütlich eingerichtet. Ein Bett, Schrank, Tisch und Stuhl, am Fenster ein kleiner Sessel. »Das Bad ist gleich hier.« Ria Stubler deutete auf die Tür neben dem Kleiderschrank. Früher hatte es in der Pension nur ein Etagenbad gegeben, das die Gäste sich teilen mußten. Vor ein paar Jahren hatte die Wirtin