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Mit all meiner Liebe. Der Bergpfarrer 155 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2022-7
- EAN9783740920227
- Date de parution17/07/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille192 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Jeep, der die kurvige Bergstraße entlangfuhr, machte einen recht betagten Eindruck. An mehreren Stellen hatte er Rostbeulen, die Windschutzscheibe klapperte und die Stoßdämpfer quietschten bei jedem Holpern über eine Unebenheit. Den Fahrer schien das allerdings nicht zu stören.
Er saß fröhlich pfeifend hinter dem Lenkrad und ließ sich den Fahrtwind um die Ohren wehen. Das Verdeck war zurückgeklappt, und die Koffer und Taschen, die auf dem Rücksitz lagen, drohten bei jeder Kurve herauszufliegen. Dennoch dachte Tobias Berghof nicht daran, das Tempo zu drosseln. Ganz im Gegenteil, da wo die Straße ein wenig gerade war, drückte er so kräftig aufs Gaspedal, daß der Wagen vorwärts schoß. Dann, nach der nächsten Kurve, bremste er ab und lenkte den Jeep an den Straßenrand.
Ohne die Fahrertür zu öffnen, sprang er heraus und lief auf die andere Seite. Unter ihm lag das Wachnertal. Die Kirchturmspitze von St. Johann konnte er sehen, ein paar Häuser von Engelsbach, dem Nachbardorf, und auf der anderen Seite das Dorf Waldeck. »So, da wären wir wieder« , sagte Tobias im Selbstgespräch. »Warst' ja eine ganz schön lange Zeit fort.« Er biß sich auf die Unterlippe, während er seinen Blick schweifen ließ.
»Himmelspitz« und »Wintermaid« grüßten mit ihren schneebedeckten Gipfeln den Heimkehrer, und vom nahen Kogler konnte Tobias das Rauschen der Kachlach hören, die oben am Berg in die Klamm stürzte. Tobias atmete tief die frische, würzige Luft ein. Sie duftete nach Wiesenblumen und wilden Kräutern. Unter ihm fuhr ein Bauer mit seinem Traktor über ein Feld, und rechts davon stand eine Kuhherde auf der
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Jeep, der die kurvige Bergstraße entlangfuhr, machte einen recht betagten Eindruck. An mehreren Stellen hatte er Rostbeulen, die Windschutzscheibe klapperte und die Stoßdämpfer quietschten bei jedem Holpern über eine Unebenheit. Den Fahrer schien das allerdings nicht zu stören.
Er saß fröhlich pfeifend hinter dem Lenkrad und ließ sich den Fahrtwind um die Ohren wehen. Das Verdeck war zurückgeklappt, und die Koffer und Taschen, die auf dem Rücksitz lagen, drohten bei jeder Kurve herauszufliegen. Dennoch dachte Tobias Berghof nicht daran, das Tempo zu drosseln. Ganz im Gegenteil, da wo die Straße ein wenig gerade war, drückte er so kräftig aufs Gaspedal, daß der Wagen vorwärts schoß. Dann, nach der nächsten Kurve, bremste er ab und lenkte den Jeep an den Straßenrand.
Ohne die Fahrertür zu öffnen, sprang er heraus und lief auf die andere Seite. Unter ihm lag das Wachnertal. Die Kirchturmspitze von St. Johann konnte er sehen, ein paar Häuser von Engelsbach, dem Nachbardorf, und auf der anderen Seite das Dorf Waldeck. »So, da wären wir wieder« , sagte Tobias im Selbstgespräch. »Warst' ja eine ganz schön lange Zeit fort.« Er biß sich auf die Unterlippe, während er seinen Blick schweifen ließ.
»Himmelspitz« und »Wintermaid« grüßten mit ihren schneebedeckten Gipfeln den Heimkehrer, und vom nahen Kogler konnte Tobias das Rauschen der Kachlach hören, die oben am Berg in die Klamm stürzte. Tobias atmete tief die frische, würzige Luft ein. Sie duftete nach Wiesenblumen und wilden Kräutern. Unter ihm fuhr ein Bauer mit seinem Traktor über ein Feld, und rechts davon stand eine Kuhherde auf der























