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Liebe oder falsches Spiel?. Der Bergpfarrer 486 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-613-3
  • EAN9783989866133
  • Date de parution16/07/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille191 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Als Raimund Benkner sein Auto auf den Hof des elterlichen Anwesens steuerte, durchströmte ihn ein selten gekanntes Glücksgefühl. An diesem Tag kehrte er nämlich für immer heim. Er würde am Sonntagabend nicht mehr nach Triesdorf zurückfahren müssen, um sein Studium als Bachelor in der Landwirtschaft zu absolvieren.
Er hatte es nämlich abgeschlossen, und zwar mit Prädikat. Seit er nach Weihenstephan-Triesdorf gegangen war, hatte er die kleine Gemeinde Miesbach und die gleichnamige Kreisstadt nur ganz selten zu sehen bekommen. Um an den Wochenenden in aller Ruhe seine eigenen Studien betreiben zu können, war er nur zu besonderen Anlässen, wie zu Geburtstagen, zu Ostern oder zu Weihnachten, nach Hause gekommen.
Ganz selten mal an einem Wochenende. Jetzt war er fertig. Nun war er qualifiziert, nachhaltige landwirtschaftliche Rohstoffe und Nahrungsmittel zu erzeugen sowie eine Landwirtschaft selbstständig zu führen. Er würde den elterlichen Betrieb modernisieren und technisch auf den neuesten Stand bringen sowie zukunftsorientiert, also auf Nachhaltigkeit ausrichten. Er war voller Ideen und Pläne. Dass er einmal den Hof übernehmen sollte, war längst beschlossene Sache.
Seine ältere Schwester Juliane würde irgendwann heiraten und sich mit ihrem Mann etwas Eigenes aufbauen. Einen entsprechend hohen Erbanteil an dem landwirtschaftlichen Anwesen wollte man ihr noch zu Lebzeiten der Eltern ausbezahlen. Raimund malte sich die Zukunft hier in Miesbach in den schillerndsten Farben aus. Vor dem Wohnhaus parkte er sein Auto, einen etwas älteren Kombi. Er stieg aus, öffnete den Kofferraum und hob einen Koffer sowie eine große, prall gefüllte Reisetasche heraus, stellte die Gepäckstücke auf den Boden und wandte sich seiner Mutter zu, die in diesem Moment aus dem Haus kam.
»Da bist du ja« , rief sie hocherfreut. »Und dieses Mal kommst du für immer, Bub.