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Kann das Glück so einfach sein?. Der Bergpfarrer 315 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-9683-3
  • EAN9783740996833
  • Date de parution05/07/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille194 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der junge Mann stand in der leeren Wohnung und blickte aus dem Fenster. Unter ihm rauschte der Verkehr vorbei, ein paar Leute gingen vorüber, und die Straßenbahn hielt, wie immer um diese Zeit, auf der anderen Seite.
Thomas Bender strich eine Locke aus der Stirn und wandte sich um. Neben der Wohnungstür stand eine schwarze Reisetasche, darüber lag eine leichte Sommerjacke. Thomas nahm sie und zog sie an. Dann hob er die Tasche auf, öffnete die Tür und trat hinaus auf den Flur. Gleich gegenüber war der Fahrstuhl. Kein Mensch begegnete dem jungen Mann, als er die acht Stockwerke hinunterfuhr. Auch die Halle der exklusiven Wohnanlage war leer, nur ganz vorne, direkt am Eingang, wartete Fritz Reutlinger.
Der rüstige Renter saß in seiner Glasloge und achtete darauf, dass kein Unbefugter das Hochhaus mit den Luxusapartments betrat. Als er Thomas sah, kam er aus seinem gläsernen Kasten und nahm die Schirmmütze ab. »Grüß Gott, Herr Bender« , sagte er mit einem Diener. »Solls jetzt losgeh'n?« Der Angesprochene nickte. »Ja, Fritz. Sie haben ja eben die Leut' gesehen, die meine Wohnung übernehmen werden.
Für mich heißt's jetzt auf Wiedersehen zu sagen.« »Schade« , bemerkte der alte Mann.