OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Graf wider Willen. Der Bergpfarrer 254 – Heimatroman
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-6373-6
- EAN9783740963736
- Date de parution07/04/2020
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille178 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Nun mach' doch schon!« , drängte Felix, obwohl sein Vordermann ihn überhaupt nicht hören konnte. Indes wurde der Wagen vor ihm nicht schneller. Im nächsten Augenblick leuchteten sogar seine Bremslichter auf, und auf der Straße ging nichts mehr.
Der übliche Feierabendstau war da! Felix Anders atmete auf, als er eine halbe Stunde später endlich vor dem Haus parkte, in dem er ein möbliertes Zimmer bewohnte. Der junge Student jobbte nebenbei in einer Fabrik, die Autozubehör herstellte, und an diesem Freitagabend wollte er sich nach der Arbeit eigentlich noch mit Freunden zum Tennis treffen. Doch irgendwie merkte Felix, dass er keine rechte Lust mehr hatte, als er aus dem kleinen Gebrauchtwagen stieg, den er für wenig Geld auf dem Schrottplatz gekauft und für viel Geld und viele Arbeitsstunden restauriert hatte.
Zugegeben, schön war das Ergebnis nicht. Noch nicht, denn das Geld für die notwendige Lackierung musste erst noch verdient werden. und war sogar vom TÜV abgenommen. Der BWL-Student schloss die Haustür auf und ging in den zweiten Stock des Hauses in der Nürnberger Innenstadt hinauf. Die große Wohnung, im obersten Stockwerk, bot mehreren Burschen Platz. Insgesamt acht Zimmer waren möbliert vermietet, dazu gab es eine Gemeinschaftsküche sowie zwei großzügig ausgestattete Bäder.
Indes waren es nicht alles Studenten, die hier wohnten. Außer Felix Anders fuhr noch Thorsten Bergmann jeden Morgen zur Uni - wenn er nicht, wie Felix auch, die eine oder andere Vorlesung sausen ließ, um sich ein bissel was dazuzuverdienen. Zwei Mitbewohner arbeiteten auf dem Bau, einer war Musiker am Theater und übte auf seiner Bratsche, wenn die anderen nicht da waren. Einer arbeitete als Lehrer, die letzten beiden waren Ingenieure auf Montage, die nur am Wochenende nach Hause kamen.
Alles in allem war es eine bunt gemischte Truppe, und Felix hatte sich schon mehrmals gewundert, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere gut miteinander auskamen. Ihre Vermieterin war Ilse Sander, eine gut situierte Witwe, deren Mann zu Lebzeiten durch den Handel mit Altmetall ein Vermögen angehäuft und das große Haus gekauft hatte.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Nun mach' doch schon!« , drängte Felix, obwohl sein Vordermann ihn überhaupt nicht hören konnte. Indes wurde der Wagen vor ihm nicht schneller. Im nächsten Augenblick leuchteten sogar seine Bremslichter auf, und auf der Straße ging nichts mehr.
Der übliche Feierabendstau war da! Felix Anders atmete auf, als er eine halbe Stunde später endlich vor dem Haus parkte, in dem er ein möbliertes Zimmer bewohnte. Der junge Student jobbte nebenbei in einer Fabrik, die Autozubehör herstellte, und an diesem Freitagabend wollte er sich nach der Arbeit eigentlich noch mit Freunden zum Tennis treffen. Doch irgendwie merkte Felix, dass er keine rechte Lust mehr hatte, als er aus dem kleinen Gebrauchtwagen stieg, den er für wenig Geld auf dem Schrottplatz gekauft und für viel Geld und viele Arbeitsstunden restauriert hatte.
Zugegeben, schön war das Ergebnis nicht. Noch nicht, denn das Geld für die notwendige Lackierung musste erst noch verdient werden. und war sogar vom TÜV abgenommen. Der BWL-Student schloss die Haustür auf und ging in den zweiten Stock des Hauses in der Nürnberger Innenstadt hinauf. Die große Wohnung, im obersten Stockwerk, bot mehreren Burschen Platz. Insgesamt acht Zimmer waren möbliert vermietet, dazu gab es eine Gemeinschaftsküche sowie zwei großzügig ausgestattete Bäder.
Indes waren es nicht alles Studenten, die hier wohnten. Außer Felix Anders fuhr noch Thorsten Bergmann jeden Morgen zur Uni - wenn er nicht, wie Felix auch, die eine oder andere Vorlesung sausen ließ, um sich ein bissel was dazuzuverdienen. Zwei Mitbewohner arbeiteten auf dem Bau, einer war Musiker am Theater und übte auf seiner Bratsche, wenn die anderen nicht da waren. Einer arbeitete als Lehrer, die letzten beiden waren Ingenieure auf Montage, die nur am Wochenende nach Hause kamen.
Alles in allem war es eine bunt gemischte Truppe, und Felix hatte sich schon mehrmals gewundert, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere gut miteinander auskamen. Ihre Vermieterin war Ilse Sander, eine gut situierte Witwe, deren Mann zu Lebzeiten durch den Handel mit Altmetall ein Vermögen angehäuft und das große Haus gekauft hatte.























