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Es ist dein Recht zu lieben, Lisa. Der Bergpfarrer 498 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-957-8
  • EAN9783989869578
  • Date de parution12/11/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille201 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Lisa Römisch saß eine ganze Weile auf der Kante des Bettes ih-rer Tochter und starrte blicklos vor sich hin. Sie konnte nur ei-nen einzigen Gedanken fassen: Jonas und Emilia waren weg, und die Schuld daran trug sie.
Es war die Schrift ihres Sohnes auf dem Zettel, den ihre Kin-der ihr hinterlassen hatten: 'Werde glücklich mit deinem Lover! Aber ohne uns! Nur ein paar Worte, mit Bleistift aufs Papier gekritzelt, aber niederschmetternd. Lisa entrang sich ein trockenes Schluchzen. Sie konnte nicht einfach tatenlos herumsitzen. Es war Nacht, und die Kinder waren irgendwo unterwegs. Ein schier unerträglicher Zustand.
Wie in Trance erhob sie sich, verließ das Zimmer und ging zu der Kommode im Flur, auf der das Telefon stand. Nach und nach rief sie alle Bekannten und fernen Verwandten an, zu denen die Kinder möglicherweise geflohen sein konnten. Niemand wusste etwas, und man riet ihr, die Polizei einzuschalten. Zuletzt kontaktierte Lisa ihre Schwiegermutter. Elisabeth Rö-misch meldete sich. "Was willst du? ", fragte die Ältere ohne die Spur von Freundlichkeit und kurz angebunden.
"Sind der Jonas und die Emilia bei dir? ", erkundigte sich Li-sa. Alles in ihr hatte sich dagegen gesträubt, diesen Anruf zu tä-tigen, wusste sie doch, wie ihre Schwiegermutter zu ihr stand. Sie war vom ersten Tag an gegen sie eingestellt gewesen.