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Er sollte eine andere lieben .... Der Bergpfarrer 156 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2039-5
- EAN9783740920395
- Date de parution18/07/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille197 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Zug hielt im Bahnhof der Kreisstadt. Unter den vielen Reisenden, die hier ausstiegen, war eine hübsche junge Frau, die als letzte das Abteil verlassen hatte und auf den Gang getreten war. »Warten Sie, ich helfe Ihnen mit dem Koffer« , sagte eine Männerstimme hinter Johanna Kramer. Sie drehte sich um und lächelte den Kavalier an. »Vielen Dank.
Sehr freundlich von Ihnen« , antwortete sie und stutzte plötzlich. »Hochwürden.« Johanna hatte das silberne Kreuz am Revers des schlanken, hochgewachsenen Mannes gesehen, außerdem gewahrte sie im selben Augenblick den Priesterkragen, den der Geistliche trug. Sebastian Trenker lächelte. Er kannte derartige Reaktionen, wenn er jemandem zum ersten Mal gegenüberstand. Wie ein Mann der Kirche sah er wirklich nicht aus.
Mit seinem markanten, von vielen Aufenthalten im Freien stets gebräunten Gesicht und der durchtrainierten Figur konnte man ihn eher für einen prominenten Sportler oder Schauspieler halten. »So, das hätten wir« , sagte der Bergpfarrer und stellte den schweren Koffer der jungen Frau auf dem Bahnsteig ab. »Noch mal, vielen Dank« , nickte Johanna. Sie sah auf die große Bahnhofsuhr. »Herrje, ich muß mich ja beeilen, sonst fährt der Bus ohne mich ab.« »Wohin wollen S' denn?« »Nach St.
Johann« , antwortete sie. »Na, dann fahren S' doch einfach mit mir« , bot der Geistliche an. »Da will ich nämlich auch hin. Mein Wagen steht draußen auf dem Parkplatz. Ach, vorher sollte ich mich vielleicht vorstellen. Sebastian Trenker, ich bin Pfarrer in St. Johann.« »Sehr erfreut. Johanna Kramer. Das Angebot nehme ich gern an, Hochwürden.« Die meisten Reisenden hatten den Bahnsteig schon verlassen.
Sebastian und seine Begleiterin durchquerten die Halle und traten ins Freie.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Zug hielt im Bahnhof der Kreisstadt. Unter den vielen Reisenden, die hier ausstiegen, war eine hübsche junge Frau, die als letzte das Abteil verlassen hatte und auf den Gang getreten war. »Warten Sie, ich helfe Ihnen mit dem Koffer« , sagte eine Männerstimme hinter Johanna Kramer. Sie drehte sich um und lächelte den Kavalier an. »Vielen Dank.
Sehr freundlich von Ihnen« , antwortete sie und stutzte plötzlich. »Hochwürden.« Johanna hatte das silberne Kreuz am Revers des schlanken, hochgewachsenen Mannes gesehen, außerdem gewahrte sie im selben Augenblick den Priesterkragen, den der Geistliche trug. Sebastian Trenker lächelte. Er kannte derartige Reaktionen, wenn er jemandem zum ersten Mal gegenüberstand. Wie ein Mann der Kirche sah er wirklich nicht aus.
Mit seinem markanten, von vielen Aufenthalten im Freien stets gebräunten Gesicht und der durchtrainierten Figur konnte man ihn eher für einen prominenten Sportler oder Schauspieler halten. »So, das hätten wir« , sagte der Bergpfarrer und stellte den schweren Koffer der jungen Frau auf dem Bahnsteig ab. »Noch mal, vielen Dank« , nickte Johanna. Sie sah auf die große Bahnhofsuhr. »Herrje, ich muß mich ja beeilen, sonst fährt der Bus ohne mich ab.« »Wohin wollen S' denn?« »Nach St.
Johann« , antwortete sie. »Na, dann fahren S' doch einfach mit mir« , bot der Geistliche an. »Da will ich nämlich auch hin. Mein Wagen steht draußen auf dem Parkplatz. Ach, vorher sollte ich mich vielleicht vorstellen. Sebastian Trenker, ich bin Pfarrer in St. Johann.« »Sehr erfreut. Johanna Kramer. Das Angebot nehme ich gern an, Hochwürden.« Die meisten Reisenden hatten den Bahnsteig schon verlassen.
Sebastian und seine Begleiterin durchquerten die Halle und traten ins Freie.























