OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Die Ruhe vor dem Sturm. Der Bergpfarrer 393 – Heimatroman
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-0252-0
- EAN9783740902520
- Date de parution16/04/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille200 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Altknecht vom Birknerhof klopfte an die Tür der Kammer, in der sein junger Kollege schlief. »Tobias, aufsteh'n!« Xaver Gerlach wartete eine halbe Minute ab, ehe er erneut anklopfte, diesmal härter, lauter. »Bist' schwerhörig?« , rief er ungeduldig.
»Jetzt aber raus aus den Federn, die Küh' warten!« »Ja, ich komm ja gleich« , antwortete Tobias Bachmann endlich. Xaver wartete noch einen Moment, bis er es hinter der Tür rumoren hörte - ein sicheres Zeichen dafür, dass der junge Knecht tatsächlich aufgestanden war - dann schlurfte er nach draußen. Dunst hing noch über dem Gesindehaus, in den frühen Stunden des anbrechenden Tages hatte es überraschender Weise ein heftiges Gewitter gegeben, riesige Pfützen auf dem Hof zeugten noch davon.
Jetzt war die Feuchtigkeit noch deutlich zu spüren, und erst langsam setzen sich die Sonnenstrahlen gegen den Nebel durch, der über diesem Teil des Wachnertales lag. Der Birknerhof stand an der Wetterscheide, während es hier regnete, herrschte in St. Johann und zum >Höllenbruch< hin strahlender Sonnenschein, oder umgekehrt. Xaver schob die Tür zum Stall auf, die Kühe muhten, ihre Euter waren prallgefüllt, und warteten darauf, gemolken zu werden. Tobias kam endlich auch herein, er sah übernächtigt aus. »Was ist denn mit dir los?« , fragte der ältere Kollege. Der junge Knecht winkte ab.
»Hab die halbe Nacht kein Auge zugetan« , antwortete er. »Erst am Morgen bin ich eingeschlafen.« Xaver blickte ihn an. »Bist deswegen noch mal mit dem Motorradel los?« , wollte er wissen. Tobias schrak zusammen. Hatte Xaver ihn etwa beobachtet? Und wenn ja, was wusste er? »Hm« , brummte er. »Danach hab ich mich wieder hingelegt, und
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Der Altknecht vom Birknerhof klopfte an die Tür der Kammer, in der sein junger Kollege schlief. »Tobias, aufsteh'n!« Xaver Gerlach wartete eine halbe Minute ab, ehe er erneut anklopfte, diesmal härter, lauter. »Bist' schwerhörig?« , rief er ungeduldig.
»Jetzt aber raus aus den Federn, die Küh' warten!« »Ja, ich komm ja gleich« , antwortete Tobias Bachmann endlich. Xaver wartete noch einen Moment, bis er es hinter der Tür rumoren hörte - ein sicheres Zeichen dafür, dass der junge Knecht tatsächlich aufgestanden war - dann schlurfte er nach draußen. Dunst hing noch über dem Gesindehaus, in den frühen Stunden des anbrechenden Tages hatte es überraschender Weise ein heftiges Gewitter gegeben, riesige Pfützen auf dem Hof zeugten noch davon.
Jetzt war die Feuchtigkeit noch deutlich zu spüren, und erst langsam setzen sich die Sonnenstrahlen gegen den Nebel durch, der über diesem Teil des Wachnertales lag. Der Birknerhof stand an der Wetterscheide, während es hier regnete, herrschte in St. Johann und zum >Höllenbruch< hin strahlender Sonnenschein, oder umgekehrt. Xaver schob die Tür zum Stall auf, die Kühe muhten, ihre Euter waren prallgefüllt, und warteten darauf, gemolken zu werden. Tobias kam endlich auch herein, er sah übernächtigt aus. »Was ist denn mit dir los?« , fragte der ältere Kollege. Der junge Knecht winkte ab.
»Hab die halbe Nacht kein Auge zugetan« , antwortete er. »Erst am Morgen bin ich eingeschlafen.« Xaver blickte ihn an. »Bist deswegen noch mal mit dem Motorradel los?« , wollte er wissen. Tobias schrak zusammen. Hatte Xaver ihn etwa beobachtet? Und wenn ja, was wusste er? »Hm« , brummte er. »Danach hab ich mich wieder hingelegt, und























