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Die Liebe findet einen Weg …. Der Bergpfarrer 490 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-718-5
- EAN9783989867185
- Date de parution10/09/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille191 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Heike Schönig war das, was man eine Frau nennt, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie und ihr zehnjähriger Sohn Fabian lebten in Straubing, Niederbayern, in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Heikes Ehemann war vor vier Monaten ausgezogen und hatte seinen Lebensmittelpunkt nach Deggendorf zu seiner Geliebten verlegt.
Zwar zahlte er Unterhalt für Fabian, doch Heike musste, um sich und den Jungen finanziell über Wasser halten zu können, ganztags arbeiten gehen und war in einem Supermarkt als Kassiererin tätig. Ihr Sohn besuchte vormittags die Schule, nachmittags beaufsichtigten ihn Heikes Eltern, die in der Nähe wohnten. Der Vater war Frührentner, die Mutter arbeitete an den Vormittagen ebenfalls in einem Supermarkt, aber nicht in jenem, in dem Heike beschäftigt war.
Samstags betreute der Großvater den Jungen. Eigentlich gehörte nur der Sonntag ihr und Fabian, dem Sohn, den sie über alles liebte. Dass sie nicht intensiver für ihn da sein konnte, belastete Heike zwar, andererseits war sie jedoch stolz darauf, durch ihrer Hände Arbeit dem Jungen einiges bieten zu können. Da sie ihn bei ihren Eltern gut aufgehoben wusste, hielten sich ihre Gewissensbisse in Grenzen.
Es war an einem Donnerstag, als sie nach zwanzig Uhr den Supermarkt, bei dem sie angestellt war, verließ, sich auf ihr Fahrrad schwang und zur Wohnung ihrer Eltern radelte. Da die Sommersonnenwende erst zwei Wochen zurücklag, war es um diese Zeit noch hell. Bei der Wohnung angekommen, stellte sie ihr Fahrrad neben das ihres Sohnes und schloss es an. Obwohl die Haustür nur angelehnt war, läutete Heike, betrat das Haus und stieg in die zweite Etage hinauf.
Ihre Mutter erwartete sie unter der Korridortür. Gerlinde Hallmeier war Mitte fünfzig und sah etwas verbraucht aus. Auch sie war ihr Leben lang arbeiten gegangen und hatte daneben drei Kinder großgezogen. Der Familie war es nie schlecht gegangen, Reichtümer hatten sie aber auch nicht anhäufen können. Gerlinde und ihr Mann waren jedoch mit ihrem Leben vollauf zufrieden. »Guten Abend, Mama«
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Heike Schönig war das, was man eine Frau nennt, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie und ihr zehnjähriger Sohn Fabian lebten in Straubing, Niederbayern, in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Heikes Ehemann war vor vier Monaten ausgezogen und hatte seinen Lebensmittelpunkt nach Deggendorf zu seiner Geliebten verlegt.
Zwar zahlte er Unterhalt für Fabian, doch Heike musste, um sich und den Jungen finanziell über Wasser halten zu können, ganztags arbeiten gehen und war in einem Supermarkt als Kassiererin tätig. Ihr Sohn besuchte vormittags die Schule, nachmittags beaufsichtigten ihn Heikes Eltern, die in der Nähe wohnten. Der Vater war Frührentner, die Mutter arbeitete an den Vormittagen ebenfalls in einem Supermarkt, aber nicht in jenem, in dem Heike beschäftigt war.
Samstags betreute der Großvater den Jungen. Eigentlich gehörte nur der Sonntag ihr und Fabian, dem Sohn, den sie über alles liebte. Dass sie nicht intensiver für ihn da sein konnte, belastete Heike zwar, andererseits war sie jedoch stolz darauf, durch ihrer Hände Arbeit dem Jungen einiges bieten zu können. Da sie ihn bei ihren Eltern gut aufgehoben wusste, hielten sich ihre Gewissensbisse in Grenzen.
Es war an einem Donnerstag, als sie nach zwanzig Uhr den Supermarkt, bei dem sie angestellt war, verließ, sich auf ihr Fahrrad schwang und zur Wohnung ihrer Eltern radelte. Da die Sommersonnenwende erst zwei Wochen zurücklag, war es um diese Zeit noch hell. Bei der Wohnung angekommen, stellte sie ihr Fahrrad neben das ihres Sohnes und schloss es an. Obwohl die Haustür nur angelehnt war, läutete Heike, betrat das Haus und stieg in die zweite Etage hinauf.
Ihre Mutter erwartete sie unter der Korridortür. Gerlinde Hallmeier war Mitte fünfzig und sah etwas verbraucht aus. Auch sie war ihr Leben lang arbeiten gegangen und hatte daneben drei Kinder großgezogen. Der Familie war es nie schlecht gegangen, Reichtümer hatten sie aber auch nicht anhäufen können. Gerlinde und ihr Mann waren jedoch mit ihrem Leben vollauf zufrieden. »Guten Abend, Mama«























