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Braut für einen Tag. Der Bergpfarrer 119 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1088-4
- EAN9783740910884
- Date de parution02/11/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille212 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Alexandra von Berlebach schlug mit einem genüßlichen Seufzer die Augen auf und reckte sich ausgiebig. Durch die hellen Vorhänge am Fenster drangen die Strahlen der Sonne in das Zimmer. Sommerwetter - was konnte man sich Schöneres für solch einen Tag wünschen? Für den Hochzeitstag! Sie konnte es kaum glauben, nur noch wenige Stunden, und sie würde Alexandra von Hohenstein heißen, Frau des Grafen Bertram von Hohenstein. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl durchströmte die hübsche Komteß, als sie sich frei strampelte und die Decke von sich warf.
Mit einem Satz war sie aus dem Bett und in den Morgenmantel, aus feiner Seide, geschlüpft. Im selben Moment klopfte es an die Tür. »Herein.« Lizzy, das Zimmermädchen, trat ein. In der Hand hielt sie ein Tablett, mit einem Becher heißer Schokolade darauf. »Guten Morgen, Komteß. Haben Sie gut geschlafen?« Alexandra reckte sich noch einmal. »Wunderbar« , erwiderte sie. »Und das nach der Feier gestern!« Es war recht spät geworden - oder früh, ganz wie man es sehen wollte.
Bertram und sie hatten gestern Junggesellenabschied gefeiert. Er mit seinen Freunden und Weggefährten, sie mit ihren ehemaligen Klassenkameradinnen aus dem Internat. Beide Gruppen waren getrennt losgezogen, nachdem sie in einem Restaurant gegessen hatten, und danach noch in etliche Lokale eingekehrt, in denen ausgelassen gefeiert wurde. Gegen Mitternacht trafen sie wieder im Schloß zusammen, wo es dann noch lange hoch herging. »Ist mein Verlobter schon auf?« erkundigte sich Alex, wie sie von ihren Freundinnen genannt wurde. Dabei glitt ihr Blick über das Hochzeitskleid, das, an einem Bügel, am Schrank hing.
Es war ein Traum aus weißer Seide und Spitze, mit einem Schleier,
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Alexandra von Berlebach schlug mit einem genüßlichen Seufzer die Augen auf und reckte sich ausgiebig. Durch die hellen Vorhänge am Fenster drangen die Strahlen der Sonne in das Zimmer. Sommerwetter - was konnte man sich Schöneres für solch einen Tag wünschen? Für den Hochzeitstag! Sie konnte es kaum glauben, nur noch wenige Stunden, und sie würde Alexandra von Hohenstein heißen, Frau des Grafen Bertram von Hohenstein. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl durchströmte die hübsche Komteß, als sie sich frei strampelte und die Decke von sich warf.
Mit einem Satz war sie aus dem Bett und in den Morgenmantel, aus feiner Seide, geschlüpft. Im selben Moment klopfte es an die Tür. »Herein.« Lizzy, das Zimmermädchen, trat ein. In der Hand hielt sie ein Tablett, mit einem Becher heißer Schokolade darauf. »Guten Morgen, Komteß. Haben Sie gut geschlafen?« Alexandra reckte sich noch einmal. »Wunderbar« , erwiderte sie. »Und das nach der Feier gestern!« Es war recht spät geworden - oder früh, ganz wie man es sehen wollte.
Bertram und sie hatten gestern Junggesellenabschied gefeiert. Er mit seinen Freunden und Weggefährten, sie mit ihren ehemaligen Klassenkameradinnen aus dem Internat. Beide Gruppen waren getrennt losgezogen, nachdem sie in einem Restaurant gegessen hatten, und danach noch in etliche Lokale eingekehrt, in denen ausgelassen gefeiert wurde. Gegen Mitternacht trafen sie wieder im Schloß zusammen, wo es dann noch lange hoch herging. »Ist mein Verlobter schon auf?« erkundigte sich Alex, wie sie von ihren Freundinnen genannt wurde. Dabei glitt ihr Blick über das Hochzeitskleid, das, an einem Bügel, am Schrank hing.
Es war ein Traum aus weißer Seide und Spitze, mit einem Schleier,























