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Aufregung um Amadeus. Der Bergpfarrer Extra 36 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-8277-5
- EAN9783740982775
- Date de parution06/07/2021
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille220 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit dem Bergpfarrer Sebastian Trenker hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen.
Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "Der Bergpfarrer" wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Es war früher Mittwochnachmittag, als sich Pfarrer Trenker auf sein Fahrrad schwang, um nach Waldeck zu fahren, wo er wöchentlich die Bewohner des Altenheims besuchte.
Ehe er die letzten Häuser St. Johanns passierte, sah er auf dem Gehsteig den siebenundsiebzigjährigen Siegfried Faltermeier in Richtung Ortsende marschieren. Siegfried schwang zwei Nordic Walking Stöcke und schritt kraftvoll aus. Sebastian fuhr an ihn heran und passte sein Tempo an, sodass das Rad langsam neben Siegfried her rollte. »Grüaß Sie, Herr Faltermeier, ganz schön sportlich unterwegs!« »Ah, Hochwürden, grüaß Ihnen Gott.« Siegfried behielt sein Tempo bei.
»Ja, ein bissel was muss ich tun, sonst rost' ich ja ein. Außerdem ist's net so heiß heut', also genau richtig, um ein paar Schritte zu gehen.« In der Tat. Es war ein warmer Spätsommertag, aber die Hitze war erträglich. Der Himmel über dem Wachnertal war blau, hier und dort trieb eine weiße Wolke träge vor dem endlos anmutenden Firmament, ein lauer Westwind trug den Geruch von umgepflügter Erde und Heu heran.
Sebastian lachte. »Da hab' ich keine Angst bei Ihnen. Hab' nämlich selten so einen rüstigen Siebenundsiebzigjährigen gesehen. Sie rennen ja mit ihren Stöcken, als wären S' auf der Flucht.« Jetzt schlich sich auch in das markante Gesicht des alten Mannes ein Lächeln. »Weiß man's denn, Hochwürden? Vielleicht halt ich's daheim nimmer aus und renn' vor meinem Weibl davon.«
Ehe er die letzten Häuser St. Johanns passierte, sah er auf dem Gehsteig den siebenundsiebzigjährigen Siegfried Faltermeier in Richtung Ortsende marschieren. Siegfried schwang zwei Nordic Walking Stöcke und schritt kraftvoll aus. Sebastian fuhr an ihn heran und passte sein Tempo an, sodass das Rad langsam neben Siegfried her rollte. »Grüaß Sie, Herr Faltermeier, ganz schön sportlich unterwegs!« »Ah, Hochwürden, grüaß Ihnen Gott.« Siegfried behielt sein Tempo bei.
»Ja, ein bissel was muss ich tun, sonst rost' ich ja ein. Außerdem ist's net so heiß heut', also genau richtig, um ein paar Schritte zu gehen.« In der Tat. Es war ein warmer Spätsommertag, aber die Hitze war erträglich. Der Himmel über dem Wachnertal war blau, hier und dort trieb eine weiße Wolke träge vor dem endlos anmutenden Firmament, ein lauer Westwind trug den Geruch von umgepflügter Erde und Heu heran.
Sebastian lachte. »Da hab' ich keine Angst bei Ihnen. Hab' nämlich selten so einen rüstigen Siebenundsiebzigjährigen gesehen. Sie rennen ja mit ihren Stöcken, als wären S' auf der Flucht.« Jetzt schlich sich auch in das markante Gesicht des alten Mannes ein Lächeln. »Weiß man's denn, Hochwürden? Vielleicht halt ich's daheim nimmer aus und renn' vor meinem Weibl davon.«























