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Anna sucht nach ihren Wurzeln. Der Bergpfarrer 385 – Heimatroman

Par : Toni Waidacher
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-95979-723-8
  • EAN9783959797238
  • Date de parution28/12/2015
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille211 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit.
Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Max stand da wie erstarrt. »Diese Verbrecher!« , stieß er hervor. Claudia und Thomas Bergmeister waren nicht weniger fassungslos. »Drei Millionen« , flüsterte die Journalistin, »die werden ja immer dreister!« Der Bruder des Bergpfarrers sackte in sich zusammen, wie betäubt ließ Max sich auf einen Stuhl sinken. »Dabei hatte ich so gehofft, dass Sebastian heute frei kommt« , sagte er bedauernd. Thomas Moser, der junge Vikar, der Pfarrer Trenker während dessen Abwesenheit vertrat, blickte die anderen fragend an. »Hat Andreas sich schon gemeldet« , fragte er.
»Vielleicht hat er ja am Achsteinsee etwas über diese Leute herausgefunden.« Thomas Bergmeister schüttelte den Kopf. »Bis jetzt net« , antwortete er. »Also, was fangen wir jetzt an?« Es war Claudia, die diese Frage gestellt hatte. Ihr Mann zuckte die Schultern. »Was können wir schon machen?« , entgegnete er. »Nix weiter, als darauf hoffen, dass George Whitaker recht bald aus Hamburg zurück ist.« In der Tat war der reiche Amerikaner ihre einzige Chance, das von den Entführern geforderte Lösegeld aufzubringen.
Wenn Whitaker sich bereit erklärte, das alte Jagdschloss im Ainringer Wald für drei Millionen Euro zu kaufen, würde der gute Hirte von St. Johann schon bald freigelassen werden - sofern man den Worten der Ganoven trauen konnte, die Sebastian in ihrer Gewalt hatten. Indes war >Hubertusbrunn< nicht annähernd so viel wert. Die vier Menschen erstarrten, als es an der Tür des Pfarrhauses klingelte.
>Big Tom< eilte in den Flur und öffnete. »Lieber Himmel« , rief er aus, »wie schaust du denn aus?« Andreas Bogner stand vor ihm und hielt sich den Kopf. Jacke und Hose, die der Versicherungsdetektiv trug, waren verschmutzt, das Hemd am Kragen aufgerissen. »Die Kerle haben mich