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Vati, ich halte zu dir. Sophienlust Extra 66 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-9625-3
- EAN9783740996253
- Date de parution14/06/2022
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille225 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht.
Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Denise von Schoenecker sah ihren Besucher immer wieder verstohlen an. Es war der achtunddreißigjährige Buchhalter Arthur Erlau aus Lindau am Bodensee. Der mittelgroße brünette Mann machte auf sie einen besonders niedergeschlagenen Eindruck. Er war ohne Anmeldung gekommen und hatte sich dafür nun schon mehrere Male entschuldigt.
Denise wollte ihm weiterhelfen und sagte: »Es geht also um Ihren Jungen, Herr Erlau.« »Ja, es geht um meinen Heiner. Er ist sieben Jahre alt, also noch zu klein, um ihn über Monate hinweg allein lassen zu können. Seine Mutter ist vor einem Jahr an Leukämie gestorben. Seitdem haben wir uns allein versorgt und kamen ganz gut zurecht. Leider haben wir keine näheren Verwandten, auch keine Bekannten, zu denen ich meinen Sohn geben könnte.
Zudem möchte ich gern, dass er aus Lindau herauskommt. Durch Zufall habe ich von Ihrem Kinderheim gehört. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meinen Jungen für acht Monate aufnehmen könnten. Er würde Ihnen sicher keine Sorgen machen, weil er gut erzogen und sehr willig ist.« »Warum müssen Sie Ihren Jungen allein lassen, Herr Erlau?« , fragte Denise. »Das haben Sie mir noch nicht gesagt, aber ich sollte es wissen.« Arthur Erlau senkte den Kopf, sein Gesicht sah nun noch zermürbter aus als vorher.
Es vergingen einige Sekunden, ehe er antwortete. »Ich muss eine Haftstrafe von acht Monaten absitzen.«
Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Denise von Schoenecker sah ihren Besucher immer wieder verstohlen an. Es war der achtunddreißigjährige Buchhalter Arthur Erlau aus Lindau am Bodensee. Der mittelgroße brünette Mann machte auf sie einen besonders niedergeschlagenen Eindruck. Er war ohne Anmeldung gekommen und hatte sich dafür nun schon mehrere Male entschuldigt.
Denise wollte ihm weiterhelfen und sagte: »Es geht also um Ihren Jungen, Herr Erlau.« »Ja, es geht um meinen Heiner. Er ist sieben Jahre alt, also noch zu klein, um ihn über Monate hinweg allein lassen zu können. Seine Mutter ist vor einem Jahr an Leukämie gestorben. Seitdem haben wir uns allein versorgt und kamen ganz gut zurecht. Leider haben wir keine näheren Verwandten, auch keine Bekannten, zu denen ich meinen Sohn geben könnte.
Zudem möchte ich gern, dass er aus Lindau herauskommt. Durch Zufall habe ich von Ihrem Kinderheim gehört. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meinen Jungen für acht Monate aufnehmen könnten. Er würde Ihnen sicher keine Sorgen machen, weil er gut erzogen und sehr willig ist.« »Warum müssen Sie Ihren Jungen allein lassen, Herr Erlau?« , fragte Denise. »Das haben Sie mir noch nicht gesagt, aber ich sollte es wissen.« Arthur Erlau senkte den Kopf, sein Gesicht sah nun noch zermürbter aus als vorher.
Es vergingen einige Sekunden, ehe er antwortete. »Ich muss eine Haftstrafe von acht Monaten absitzen.«























