Meine Tochter Jessica. Sophienlust Extra 230 – Familienroman

Par : Gert Rothberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69049-836-4
  • EAN9783690498364
  • Date de parution06/01/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille181 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht.
Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Mit zornsprühenden Augen, die Arme in die Hüften gestemmt und den Kopf in den Nacken gelegt, stand Jessica vor ihrem Vater. Claudius Walden war völlig konsterniert, als sich nun ein temperamentvoller Wortschwall über ihn ergoss. »Das könnte dir so passen, dass ich mit einer Fremden, die auch nur wieder die Augen nach dir verdreht, allein bleibe und dass sich dann auch noch diese affige Marina einmischt.
Nein, wenn du schon verreisen musst, dann gehe ich in ein Kinderheim. Ich habe genug von all diesen blöden Weibern, die dich dauernd umflattern.« Jessica war sechs Jahre alt, bildhübsch und zierlich. Sie hatte blonde Haare und sehr helle Augen. Doch ein Temperament hatte sie wie eine Südländerin. Im Augenblick erschien dies Claudius Walden wie blanker Hohn, denn ihre Mutter war vor drei Jahren mit einem reichen Italiener durchgebrannt.
Seither war Jessica in der Obhut ihrer Großmama aufgewachsen. Aber diese war vor Kurzem zu Jessicas großem Schmerz gestorben, und nun war die Kleine mit ihrem Papi allein. Auch Claudius Walden, der erfolgreiche und viel beschäftigte Manager eines weltbekannten Konzerns, litt sehr unter dem Tod seiner Mutter. Im Moment litt er aber vor allem unter der Äußerung seines geliebten Töchterchens. »Marina wird sich ja nicht einmischen« , versuchte er einzulenken, aber seine Worte waren ohne Überzeugungskraft.
Jessica warf ihm einen schrägen Blick zu. Sie hatte jetzt die Arme auf dem Rücken verschränkt und die Pose einer kleinen Rachegöttin angenommen. »Was du bloß an ihr findest« , nörgelte sie. »So eine aufgetakelte Schaufensterpuppe!