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Nichts kann Mutterliebe ersetzen. Sophienlust 163 – Familienroman

Par : Bettina Clausen
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2241-2
  • EAN9783740922412
  • Date de parution06/10/2017
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille194 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Es war der letzte Tag, den Henrik und Nick in Sophienlust verbrachten.
»Morgen früh geht's los« , erzählte Henrik. »Habt ihr's schön« , sagte Pünktchen zu den beiden Brüdern. »Ich möchte auch gern eine Woche am Meer verbringen.« »Vielleicht beneidest du uns umsonst« , erwiderte Nick. »Wenn das Wetter nicht schön ist, kann ein ­Aufenthalt am Meer sehr trostlos sein.« »Wie lange bleibt ihr eigentlich?« , fragte Vicky. »Leider nur acht Tage.« Henrik schürzte unwillig die Lippen.
»Mutti und Vati haben nicht länger Zeit.« »Besser als gar nichts« , meinte Irmela. »Ich war mal dort. Hohe Dünen und weißer Sandstrand und bestimmt jede Menge interessante Leute.« »Die Leute interessieren mich nicht« , sagte Nick. Darüber war Pünktchen sehr beruhigt. »Was interessiert dich dann?« , wollte Irmela wissen. »In erster Linie das Meer natürlich. Das Hinterland weniger. Aber die Gezeiten.« »Ebbe und Flut« , sagte Henrik schnell.
Er wollte zeigen, dass er darüber Bescheid wusste. »Man muss bei Ebbe vorsichtig sein, um nicht von der Flut überrascht zu werden.« »Was du nicht alles weißt« , frotzelte Nick und erntete dafür einen zornigen Blick von Henrik. »Vergesst nicht, uns eine Karte zu schreiben« , mahnte Pünktchen. »Wahrscheinlich wird es ohne euch hier recht langweilig werden.« »Ach, Unsinn« , versuchte Nick sie zu trösten.
»Die acht Tage vergehen wie im Flug.« »Für euch vielleicht. Aber bestimmt nicht für uns. Zum Glück bleibt ihr bloß acht Tage weg.« Die Kinder verabschiedeten sich schon an diesem Abend von Nick und Henrik, obwohl die beiden erst am nächsten Tag abreisen würden. »Wenn ihr morgen frühstückt, sind wir schon unterwegs« , sagte Nick. »Also, macht's gut!« »Viel Spaß! Und schönes Wetter! Und holt euch keinen Sonnenbrand.«