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Martin beschützt seine Mutter. Sophienlust Bestseller 150 – Familienroman

Par : Bettina Clausen
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98936-964-1
  • EAN9783989369641
  • Date de parution28/02/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille223 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Alexander von Schoenecker war eben von einem Ausritt zurückgekommen.
Es war noch sehr früh an diesem Herbstmorgen im September. Die ersten Sonnenstrahlen erreichten gerade die Kastanienbäume hinter dem Haus und vergoldeten das Laub. Wie schön das aussieht, dachte der Gutsherr, der am geöffneten Fenster seines Arbeitszimmers stand. Auf dem Schreibtisch lagen drei ungeöffnete Briefe, die der Postbote an diesem Morgen gebracht hatte. Gewaltsam riss sich Alexander von dem bezaubernden Anblick des bunten Herbstmorgens los.
Er setzte sich an seinen Schreibtisch und griff nach den Briefen. Die ersten beiden Briefe enthielten Rechnungen. Wie konnte es auch anders sein, dachte Alexander seufzend und legte die Rechnungen auf einen bereits vorhandenen Stoß unbezahlter Rechnungen. Schecks schrieb er grundsätzlich nur freitags aus. Sollen sie bis morgen warten, dachte er. Das ist dann ohnehin noch prompte Bezahlung. Der dritte Brief machte ihn neugierig.
Er kam von einem alten Freund - Steffen Reichlin. Die Reichlins bewirtschafteten ein großes Gut am Bodensee, zu dem auch eine Zuckerfabrik gehörte. Alexander öffnete den Brief und begann zu lesen. Die ersten einleitenden Sätze ließen ihn noch lächeln. Dann wurde er plötzlich ernst und sehr nachdenklich. Als er schließlich den Briefbogen sinken ließ, war seine vorher glatte Stirn von Falten zerfurcht.
In diesem Moment betrat Denise von Schoenecker sein Zimmer.