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Mutterglück. Sophienlust 234 – Familienroman

Par : Marisa Frank
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1776-0
  • EAN9783740917760
  • Date de parution30/09/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille175 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Der jungen Frau rannen Tränen über die Wangen.
Vergebens versuchte sie, sie zurückzuhalten. Die Straße verschwamm vor ihrem Blick. Jetzt lenkte Nicola Hauff ihren Wagen an den Straßenrand und hielt an. Ihr Kopf sank auf das Lenkrad. Heftig begann sie zu schluchzen. Das Weinen tat Nicola gut. Nachdem sie sich ausgiebig die Nase geputzt hatte, fühlte sie etwas von ihrer alten Energie zurückkehren. Nein, sie würde nicht klein beigeben. Es war ihr Kind, und niemand hatte das Recht, es ihr wegzunehmen. Nicola drehte sich zu ihrem Kind um.
Friedlich schlief die kleine Anke auf dem Rücksitz, wo Nicola ihr mit Decken und Kissen ein Bettchen gemacht hatte. Sachte strich die Mutter ihr die blonden Härchen aus der Stirn. Was für ein Glück, dass Anke noch so klein ist und von den ewigen Auseinandersetzungen nichts mitbekommt, dachte Nicola. Zärtlichkeit überflutete sie, die ihrer beinahe zweijährigen Tochter galt. Plötzlich schämte sie sich ihrer Tränen.
Schnell schob sie sich den Innenspiegel ihres Autos zurecht und versuchte die verräterischen Spuren zu verwischen. Nicola Hauff war eine hübsche junge Frau, die man fast noch für ein Mädchen halten konnte. Im Gegensatz zu ihrer kleinen Tochter hatte sie fast blauschwarzes Haar, das sie hochgesteckt trug. Ein wunderschöner Kontrast waren dazu ihre blauen Augen. Sie konnten strahlen wie die Sterne am Himmel, aber seit einem halben Jahr hatte der Schmerz sie verdunkelt. Ein Lastwagen fuhr vorbei.
Der Fahrer bemerkte die hübsche junge Frau am Straßenrand und drückte auf die Hupe. Nicola zuckte zusammen. Sie war mit den Gedanken in der Vergangenheit gewesen, aber nun