Ina, die Jüngste von dreien. Sophienlust 168 – Familienroman

Par : Marisa Frank
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2342-6
  • EAN9783740923426
  • Date de parution09/11/2017
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille207 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Volker Lass bemerkte nicht, dass die Sonne schien und dass es Frühling wurde.
Bedrückt verließ er das Städtische Krankenhaus. Die täglichen Besuche bei Melanie wurden immer schmerzvoller. Er hatte begriffen, dass es so gut wie keine Hoffnung mehr gab. Volker ging über die Fahrbahn, ohne auf die hupenden Autos zu achten. Sicher würde Dorit, seine fünf Jahre alte Tochter, wieder weinen. Sie wollte immer ihre Mutter im Krankenhaus besuchen. Bis vor einer Woche hatte er sie auch meistens mitgenommen. Sehr brav war sie an seiner Hand durch die nüchternen Gänge gelaufen.
Sie war wirklich ein vernünftiges Kind und bemühte sich stets, alles recht zu machen. Er hatte sie zum Beispiel gebeten, die Mutter nicht mit Fragen zu quälen. Dorit hatte es versprochen und hatte ihr Versprechen auch gehalten. Sie hatte der Mutter von zu Hause und von den Geschwistern erzählt. Es waren meist lustige kleine Erlebnisse gewesen. Bis vor einer Woche war alles gut gegangen, und er, Volker, war stolz auf seine Tochter gewesen.
Doch beim letzten Besuch hatte Dorit, ehe er es verhindern konnte, gefragt: »Warum hast du so ein dickes Gesicht, Mami?« »Du weißt doch, dass Mutti sehr krank ist« , hatte er schnell gesagt, ehe Melanie hatte antworten können. Glücklicherweise war zur gleichen Zeit eine Schwester in das Zimmer gekommen, und er hatte sie gebeten, das Kind mitzunehmen. Kaum hatte sich die Tür hinter den beiden geschlossen, hatte Melanie zu weinen angefangen.
Es war das erste Mal seit Beginn ihrer Krankheit gewesen, und er hatte beschlossen, Dorit in Zukunft nicht mehr mitzubringen. Volkers Schritte