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Ein neuer Papi für Silke. Sophienlust 246 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2258-0
- EAN9783740922580
- Date de parution30/09/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille184 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Die alte Jugendstilvilla gehörte Agnes Sandman.
Die Siebzigjährige bewohnte zusammen mit ihrem Enkel Viktor das Parterre des Hauses. Den ersten Stock hatte sie an Veruschka Gessner und deren Tochter Silke vermietet. Veruschka Gessner war mit Viktor verlobt. Die Hochzeit sollte noch im gleichen Jahr stattfinden. »Ich will nicht, dass meine Mutti Onkel Viktor heiratet« , sagte die sechsjährige Silke zu ihrem Freund, dem Maler und Bildhauer Raoul Montagne.
Dieser bewohnte das Gartenhaus, das zu der Villa gehörte. Agnes Sandman hatte es dem jungen Künstler kostenlos zur Verfügung gestellt, weil sie an Raouls Talent glaubte. »Warum willst du nicht, dass die beiden heiraten?« , fragte Raoul, ohne von seiner Arbeit aufzublicken. »Weil ich Onkel Viktor nicht leiden kann.« Das klang trotzig und veranlasste Raoul nun doch, den Kopf zu heben. »Hast du einen besonderen Grund dafür, oder magst du ihn einfach nicht?« Der Maler legte die Farbpalette aus der Hand. »Ich mag ihn nicht, weil er mich auch nicht mag« , sagte Silke und schob sich auf den Hocker, der neben Raouls Staffelei stand. »Du solltest aber versuchen, ihn zu mögen« , riet Raoul der Kleinen, obwohl er Viktor Sandman selbst nicht leiden konnte.
Er verstand nicht, dass eine so charmante und liebenswerte Frau wie Veruschka Gessner sich für Viktor Sandman entscheiden konnte. »Schließlich wird er schon bald dein Vati sein.« »Ich werde ihn nie Vati nennen« , sagte Silke eigensinnig. Raoul musste lächeln. Nachsichtig strich er der Kleinen übers Haar. Ich fürchte, du wirst es nicht leicht haben, dachte er. Er wusste, Viktor Sandman interessierte sich zwar für die hübsche Veruschka, aber nicht
Die Siebzigjährige bewohnte zusammen mit ihrem Enkel Viktor das Parterre des Hauses. Den ersten Stock hatte sie an Veruschka Gessner und deren Tochter Silke vermietet. Veruschka Gessner war mit Viktor verlobt. Die Hochzeit sollte noch im gleichen Jahr stattfinden. »Ich will nicht, dass meine Mutti Onkel Viktor heiratet« , sagte die sechsjährige Silke zu ihrem Freund, dem Maler und Bildhauer Raoul Montagne.
Dieser bewohnte das Gartenhaus, das zu der Villa gehörte. Agnes Sandman hatte es dem jungen Künstler kostenlos zur Verfügung gestellt, weil sie an Raouls Talent glaubte. »Warum willst du nicht, dass die beiden heiraten?« , fragte Raoul, ohne von seiner Arbeit aufzublicken. »Weil ich Onkel Viktor nicht leiden kann.« Das klang trotzig und veranlasste Raoul nun doch, den Kopf zu heben. »Hast du einen besonderen Grund dafür, oder magst du ihn einfach nicht?« Der Maler legte die Farbpalette aus der Hand. »Ich mag ihn nicht, weil er mich auch nicht mag« , sagte Silke und schob sich auf den Hocker, der neben Raouls Staffelei stand. »Du solltest aber versuchen, ihn zu mögen« , riet Raoul der Kleinen, obwohl er Viktor Sandman selbst nicht leiden konnte.
Er verstand nicht, dass eine so charmante und liebenswerte Frau wie Veruschka Gessner sich für Viktor Sandman entscheiden konnte. »Schließlich wird er schon bald dein Vati sein.« »Ich werde ihn nie Vati nennen« , sagte Silke eigensinnig. Raoul musste lächeln. Nachsichtig strich er der Kleinen übers Haar. Ich fürchte, du wirst es nicht leicht haben, dachte er. Er wusste, Viktor Sandman interessierte sich zwar für die hübsche Veruschka, aber nicht





















