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Die Erfindung der Shincheonji-Kirche. Manipulation, Demagogie und Bedenken
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- Nombre de pages257
- FormatePub
- ISBN978-3-565-05727-6
- EAN9783565057276
- Date de parution16/10/2025
- Protection num.pas de protection
- Taille4 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Wie entsteht aus Glaube Macht - und wann verwandelt sich religiöse Überzeugung in ein System der Kontrolle? Die Shincheonji-Kirche, gegründet vom Südkoreaner Lee Man-hee, gilt als eine der umstrittensten Glaubensbewegungen der Gegenwart. Hinter der Sprache des Heils entfaltet sich ein Geflecht aus Disziplin, Loyalität und Mission, das in seiner Struktur an politische Apparate erinnert. Dieses Buch untersucht, wie sich religiöse Idee, psychologische Strategie und organisatorische Präzision zu einem geschlossenen Weltbild verbinden, das Erlösung verspricht und Gehorsam erzwingt.
Jenseits der Schlagzeilen über Sekten und Heilslehren öffnet sich hier ein Blick auf die Logik des Religiösen selbst: auf das uralte Bedürfnis nach Sinn und Führung, das in der Moderne neue Formen findet.
Die Analyse reicht von den frühen christlichen Machtmodellen bis zu den digitalen Netzwerken einer globalisierten Spiritualität. Dabei zeigt sich, dass das Phänomen Shincheonji weniger ein Fremdkörper im religiösen Kosmos ist als vielmehr ein Spiegel seiner inneren Mechanismen. Dieses Buch ist keine Anklage und kein Bekenntnis. Es ist der Versuch, die Architektur des Glaubens als soziales und geistiges Konstrukt zu begreifen - dort, wo Erleuchtung zur Strategie wird und Hoffnung zum Instrument.
In der Betrachtung einer einzelnen Bewegung tritt eine größere Frage hervor: Warum bleibt der Mensch bereit, sich binden zu lassen - auch dann, wenn er längst zu wissen glaubt, dass er frei ist?
Die Analyse reicht von den frühen christlichen Machtmodellen bis zu den digitalen Netzwerken einer globalisierten Spiritualität. Dabei zeigt sich, dass das Phänomen Shincheonji weniger ein Fremdkörper im religiösen Kosmos ist als vielmehr ein Spiegel seiner inneren Mechanismen. Dieses Buch ist keine Anklage und kein Bekenntnis. Es ist der Versuch, die Architektur des Glaubens als soziales und geistiges Konstrukt zu begreifen - dort, wo Erleuchtung zur Strategie wird und Hoffnung zum Instrument.
In der Betrachtung einer einzelnen Bewegung tritt eine größere Frage hervor: Warum bleibt der Mensch bereit, sich binden zu lassen - auch dann, wenn er längst zu wissen glaubt, dass er frei ist?























