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Die Erfindung des Geburtstags. Wiegenfest, passiv aber traditionell
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- Nombre de pages214
- FormatePub
- ISBN978-3-565-44399-4
- EAN9783565443994
- Date de parution13/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille3 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Der Geburtstag gehört zu den vertrautesten Ritualen der Gegenwart. Jahr für Jahr werden Kerzen entzündet, Glückwünsche ausgesprochen und Daten erinnert, deren Ursprung kaum hinterfragt wird. Dabei ist der Geburtstag keine naturgegebene Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis einer langen kulturellen Entwicklung. Erst dort, wo Zeit geordnet, Kalender geschaffen und Menschen in feste gesellschaftliche Zusammenhänge eingebunden wurden, konnte aus einer Geburt ein wiederkehrendes Ereignis werden.
Das Alte Ägypten kannte bereits Feierlichkeiten, die rückblickend als Geburtstage verstanden wurden, obwohl sie weniger die Geburt eines Menschen als die >Geburt< von Herrschaft und Ordnung markierten.
In vielen frühen Gesellschaften fehlten hingegen genaue Datierungen vollständig. Zeit orientierte sich an Jahreszeiten, Ernten, Wanderbewegungen oder Regierungszeiten. Erst allmählich entwickelte sich daraus jene Vorstellung eines individuellen Jahrestages, die heute selbstverständlich erscheint. Mit ihr entstanden neue Formen des Erinnerns, Gratulierens und Feierns. Das Buch verfolgt die Geschichte dieses besonderen Zeitpunkts von den frühen Hochkulturen bis in die Gegenwart.
Es beschreibt, wie sich der Geburtstag von einem seltenen und oft herrschaftsbezogenen Ereignis zu einem festen Bestandteil des privaten Lebens wandelte. Zugleich zeigt es, dass Geburtstagsfeiern weit mehr sind als bloße Gewohnheiten. Sie markieren Zugehörigkeit, machen Zeit sichtbar und verwandeln das bloße Fortbestehen eines Lebens in ein kulturelles Ritual, dessen Bedeutung oft erst erkennbar wird, wenn man beginnt, seine Entstehung genauer zu betrachten.
In vielen frühen Gesellschaften fehlten hingegen genaue Datierungen vollständig. Zeit orientierte sich an Jahreszeiten, Ernten, Wanderbewegungen oder Regierungszeiten. Erst allmählich entwickelte sich daraus jene Vorstellung eines individuellen Jahrestages, die heute selbstverständlich erscheint. Mit ihr entstanden neue Formen des Erinnerns, Gratulierens und Feierns. Das Buch verfolgt die Geschichte dieses besonderen Zeitpunkts von den frühen Hochkulturen bis in die Gegenwart.
Es beschreibt, wie sich der Geburtstag von einem seltenen und oft herrschaftsbezogenen Ereignis zu einem festen Bestandteil des privaten Lebens wandelte. Zugleich zeigt es, dass Geburtstagsfeiern weit mehr sind als bloße Gewohnheiten. Sie markieren Zugehörigkeit, machen Zeit sichtbar und verwandeln das bloße Fortbestehen eines Lebens in ein kulturelles Ritual, dessen Bedeutung oft erst erkennbar wird, wenn man beginnt, seine Entstehung genauer zu betrachten.






















