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Ausreißer Ricci. Sophienlust 187 – Familienroman

Par : Marisa Frank
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2754-7
  • EAN9783740927547
  • Date de parution27/03/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille202 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Ich glaube, jetzt kommen sie.« Frieda Bullinger sprang mit einer Behendigkeit von der Bank auf, die man ihr nicht mehr zugetraut hätte.
Sie lief ums Haus herum, blieb dann aber enttäuscht stehen. Wieder einmal hatte sie sich geirrt. »Du bist so ungeduldig wie ein kleines Mädchen, das auf den Weihnachtsmann wartet.« Schmunzelnd war der alte Oberförster Bullinger seiner Frau gefolgt. »Oma Förster hat sich schon wieder getäuscht« , rief der sechsjährige Andi. Er war dem Ehepaar mit dem Roller nachgefahren. »Ich werde nach dem Möbelwagen Ausschau halten.
Ich bin gleich wieder zurück und erstatte Bericht.« Er flitzte an dem Oberförster vorbei. Geschickt stieß er sich mit dem linken Fuß ab, um dann auch diesen Fuß zu dem rechten auf das schmale Brett zu stellen. Er war sehr stolz auf seine Balancierkunst. Sein Geschrei hatte Sabine Schröder ans Fenster gelockt. »Er wird schon noch kommen« , rief sie Frieda Bullinger zu. »Das sage ich dir schon den ganzen Tag« , brummte der alte Oberförster.
Dabei strich er sich durch den langen weißen Vollbart. Der Blick, den er seiner Frau schenkte, sprach aber von Verständnis und Zuneigung. Er wusste doch, wie sehr sie sich auf die neuen Möbel freute. Anfangs war er eigentlich nicht dafür gewesen. Sich auf ihre alten Tage neu einzurichten, hielt er für Geldverschwendung. Aber er hatte sich überreden lassen. Bisher hatten sie sich sowieso nur wenig geleistet. »Komm, Frieda, du kannst nicht den ganzen Tag vor dem Haus stehen und warten.
Lass uns etwas essen.« Bestürzt sah die alte Frau auf ihren Mann. »Das habe ich ganz