Parker scheucht die "Klingelgangstar". Butler Parker 254 – Kriminalroman

Par : Günter Dönges
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-6448-1
  • EAN9783740964481
  • Date de parution04/10/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille235 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall.
Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Parker erschien pünktlich auf die Minute vor dem Apartment-Hotel im Stadtteil Kensington, stieg gemessen und würdevoll aus seinem hochbeinigen Wagen und schritt hinüber in die gediegen eingerichtete Halle. Er hatte die Absicht, Lady Agatha Simpson abzuholen, die hier ihre einstige Internatsfreundin besuchte.
Parker ging an der ehemaligen Rezeption vorüber, hinter der eigentlich der Hausverwalter sein mußte, zögerte ein wenig und begab sich dann zum Fahrstuhl, um in die vierte Etage zu fahren, wo seine Herrin sich befand. Er war der typisch englische Butler. Über dem schwarzen Zweireiher trug er einen ebenfalls schwarzen Covercoat, eine Melone und über dem linken, angewinkelten Unterarm einen eng zusammengerollten Regenschirm.
Parker hatte ein altersloses glattes Gesicht, das auf jede Regung verzichtete. Was er auch dachte und fühlte, er ließ es nie nach außen dringen. Als er aus dem Fahrstuhl stieg, machte er auf dem langen Korridor zwei Männer aus, die etwa fünfundzwanzig Jahre zählten. In hellgrauen Overalls standen sie genau vor der Tür, durch die Mylady in die Wohnung ihrer Freundin gegangen war. Einer der jungen Männer befaßte sich mit dem Schloß und richtete sich gerade auf, als er den Butler ausmachte.
»Man erlaubt sich, einen guten Nachmittag zu wünschen« , sagte Parker und lüftete die schwarze Melone. Dann bog er nach rechts ab und betrat einen Seitenkorridor, für den er sich vor wenigen Augenblicken überhaupt noch nicht interessiert hatte. Sein Gefühl sagte ihm, daß er sich erst mal den Blicken der beiden Männer entziehen sollte. Parker erreichte nach wenigen Schritten einen verglasten Erker, dessen Tür halb geöffnet war.
Er drückte sie auf, betrat den Raum und schloß laut und deutlich die Tür hinter sich. Die beiden Overallträger sollten hören und annehmen, er habe eines der vielen Apartments hier in diesem Haus betreten. Nach wenigen Augenblicken öffnete er aber wieder die Tür, betrat den Korridor und pirschte zurück ins Treppenhaus. Von der Ecke des Seitenkorridors aus beobachtete er die beiden Männer, die immer noch Schwierigkeiten mit dem Türschloß hatten.
Für den Butler war es jetzt völlig klar, daß an der Tür illegal gearbeitet wurde.