Parker lässt den "Onkel" schmoren. Butler Parker 231 – Kriminalroman

Par : Günter Dönges
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-8735-0
  • EAN9783740987350
  • Date de parution30/11/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille253 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall.
Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Butler Parker war konsterniert. Er beobachtete die beiden etwa zehnjährigen Jungen, die aufgeweckt und sachkundig wirkten. Sie befanden sich wie er in einer Abteilung für Modeschmuck und hatten gerade zwei Halsketten in ihre Taschen verschwinden lassen. Nun widmeten sie sich zielbewußt modischen Uhren-Anhängern und nahmen eindeutig Maß.
Sie konzentrierten sich auf reich verzierte Quarzuhren, die man leichtsinnigerweise auf einer Glasauflage deponiert hatte. Josuah Parker stand hinter einer mit Weckern bestückten Vitrine. Durch die Scheiben sah er die kleinen Einkäufer sehr genau. Sie hatten sich über die Quarzuhren gebeugt und sichteten ausgiebig. Der Verkäuferin bediente inzwischen eine Kundin, warf jedoch häufig prüfende Blicke auf die Zehnjährigen.
Als sie ihre Kundin abgefertigt hatte, wollte sie zu den Jungen hinübergehen, doch in diesem Moment erschien ein weiterer Käufer, um sich beraten zu lassen. Dieser Interessent war nach Parkers Schätzung etwa sechzehn Jahre alt und machte einen höchst selbstsicheren Eindruck... Die Zehnjährigen nutzten ihre Möglichkeit. Blitzschnell langten sie wieder zu und räumten etwa zehn Quarzuhren ab, die in den Taschen ihrer modischen Parkas verschwanden.
Danach schlenderten die kleinen Diebe weiter, als wäre nichts geschehen. Der Sechzehnjährige schien übrigens nicht das gefunden zu haben, wonach er suchte. Er schüttelte verneinend den Kopf und ging weiter. Parker tat es ihm nach. Er fiel in dem weltbekannten Warenhaus in der Londoner City nicht weiter auf. Als Urbild eines hochherrschaftlichen Butlers trug er zu seinem schwarzen Zweireiher und dem Eckkragen eine Melone und einen altväterlich gebundenen Regenschirm.
Sein glattes, ausdrucksloses Gesicht verlieh ihm ein altersloses Aussehen.