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Öffne die Augen und dein Herz. Toni der Hüttenwirt 167 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2270-2
- EAN9783740922702
- Date de parution16/10/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille231 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Pfarrer Heiner Zandler saß in der Gartenlaube.
Er trank Kaffee und ließ sich den Kuchen schmecken. Es war für noch einen Gast gedeckt. Pfarrer Zandler schaute öfter auf die Uhr. Er war beunruhigt, weil sie noch nicht da war. Ihr wird doch nichts passiert sein, dachte er besorgt. Er richtete den Blick hinauf zum Gipfelkreuz des >Engelsteigs<. »Hört mir bitte einen Augenblick zu, ihr lieben Engel. Ich mache mir Sorgen um die alte Katharina Schönfeld.
Als ich heute Morgen nach der Frühmesse ein paar Worte mit ihr gewechselt habe, hat sie net gut ausgeschaut. Ganz müde und blass ist sie gewesen, und erschöpfte Augen hat sie gehabt. Sie war nicht gut auf den Beinen. Sie müsste schon hier sein. Passt ein bisserl auf sie auf. Sie ist so ein lieber Mensch. Legt droben im Himmel ein gutes Wort für sie ein. Sagt dem Herrgott, dass er noch ein bisserl warten soll, falls er sie zu sich holen will.
Sie soll noch ein paar schöne und ruhige Jahre haben, bei dem Leid, das sie ihr ganzes Leben ertragen hat. Mei, ich will dem Herrgott net reinreden, nur eine Bitte vorbringen. Also, breitet ein bisserl eure Flügel aus, über der guten, alten Katharina.« Pfarrer Zandler nahm sich ein weiteres Stück Obstkuchen und gab reichlich Sahne darauf. Er goss die Tasse voll Kaffee. Die Minuten vergingen. Endlich kam Helene Träutlein, die Haushälterin des Geistlichen, mit dem Besuch.
Pfarrer Zandler stand auf. »Grüß Gott! Warte, hier kannst dich hinsetzen, da ist Schatten. Lass mich dir helfen.« »Grüß Gott, Herr Pfarrer!
Er trank Kaffee und ließ sich den Kuchen schmecken. Es war für noch einen Gast gedeckt. Pfarrer Zandler schaute öfter auf die Uhr. Er war beunruhigt, weil sie noch nicht da war. Ihr wird doch nichts passiert sein, dachte er besorgt. Er richtete den Blick hinauf zum Gipfelkreuz des >Engelsteigs<. »Hört mir bitte einen Augenblick zu, ihr lieben Engel. Ich mache mir Sorgen um die alte Katharina Schönfeld.
Als ich heute Morgen nach der Frühmesse ein paar Worte mit ihr gewechselt habe, hat sie net gut ausgeschaut. Ganz müde und blass ist sie gewesen, und erschöpfte Augen hat sie gehabt. Sie war nicht gut auf den Beinen. Sie müsste schon hier sein. Passt ein bisserl auf sie auf. Sie ist so ein lieber Mensch. Legt droben im Himmel ein gutes Wort für sie ein. Sagt dem Herrgott, dass er noch ein bisserl warten soll, falls er sie zu sich holen will.
Sie soll noch ein paar schöne und ruhige Jahre haben, bei dem Leid, das sie ihr ganzes Leben ertragen hat. Mei, ich will dem Herrgott net reinreden, nur eine Bitte vorbringen. Also, breitet ein bisserl eure Flügel aus, über der guten, alten Katharina.« Pfarrer Zandler nahm sich ein weiteres Stück Obstkuchen und gab reichlich Sahne darauf. Er goss die Tasse voll Kaffee. Die Minuten vergingen. Endlich kam Helene Träutlein, die Haushälterin des Geistlichen, mit dem Besuch.
Pfarrer Zandler stand auf. »Grüß Gott! Warte, hier kannst dich hinsetzen, da ist Schatten. Lass mich dir helfen.« »Grüß Gott, Herr Pfarrer!























