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Eine Braut auf der Flucht. Toni der Hüttenwirt 177 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2448-5
- EAN9783740924485
- Date de parution26/12/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille219 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Das Telefon klingelte.
Veronika Boller nahm den Hörer ab und meldete sich. Der Anruf kam aus dem Hotel »Zum Ochsen« auf der anderen Straßenseite. Veronika Boller hörte zu und sagte dann: »Mei, sicher ist des zu machen. Aber ich kann die Anzugsauswahl erst in einer Stunde bringen. Ich bin alleine im Laden. Es kann noch etwas dauern, bis mein Mann aus Kirchwalden zurück ist. Was wir aber machen können ist Folgendes: Ich stelle eine Auswahl zusammen, und Sie schicken jemanden herüber, der die Anzüge abholt.
Ich komme dann später nach. Es tut mir leid, aber es gibt nur diese beiden Möglichkeiten.« Die Dame von der Rezeption versprach, Rücksprache mit dem Gast zu halten und sich dann wieder zu melden. »Ja, das kann passieren« , sagte Veronika, wie beiläufig zu den Kundinnen, die an der Kasse gewartet hatten, endlich bezahlen zu können. »Ärgerlich ist es schon, wenn das ganze Gepäck verloren geht.
Wer weiß, ob er es jemals wieder bekommt? Aber« , sie lächelte zufrieden, »zum Glück gibt es uns und unseren Laden. Dann werde ich eben den Herrn ganz neu einkleiden.« Im Hinterkopf überschlug Veronika bereits den Umsatz. Es würde ganz sicher ein sehr gutes Geschäft werden. Die Kundinnen zahlten und gingen. Veronika machte sich sofort an die Arbeit. Auf einem Rollständer stellte sie Anzüge und Kombinationen, Hemden, Jacken und andere Kleidungsstücke zusammen. Die Ladenglocke bimmelte, und ein großer, sehr gut aussehender Mann betrat das Geschäft am Marktplatz in Waldkogel.
Veronika erkannte mit einem Blick, dass er sehr reich war. Sie behauptete von sich, sie könne den Leuten das
Veronika Boller nahm den Hörer ab und meldete sich. Der Anruf kam aus dem Hotel »Zum Ochsen« auf der anderen Straßenseite. Veronika Boller hörte zu und sagte dann: »Mei, sicher ist des zu machen. Aber ich kann die Anzugsauswahl erst in einer Stunde bringen. Ich bin alleine im Laden. Es kann noch etwas dauern, bis mein Mann aus Kirchwalden zurück ist. Was wir aber machen können ist Folgendes: Ich stelle eine Auswahl zusammen, und Sie schicken jemanden herüber, der die Anzüge abholt.
Ich komme dann später nach. Es tut mir leid, aber es gibt nur diese beiden Möglichkeiten.« Die Dame von der Rezeption versprach, Rücksprache mit dem Gast zu halten und sich dann wieder zu melden. »Ja, das kann passieren« , sagte Veronika, wie beiläufig zu den Kundinnen, die an der Kasse gewartet hatten, endlich bezahlen zu können. »Ärgerlich ist es schon, wenn das ganze Gepäck verloren geht.
Wer weiß, ob er es jemals wieder bekommt? Aber« , sie lächelte zufrieden, »zum Glück gibt es uns und unseren Laden. Dann werde ich eben den Herrn ganz neu einkleiden.« Im Hinterkopf überschlug Veronika bereits den Umsatz. Es würde ganz sicher ein sehr gutes Geschäft werden. Die Kundinnen zahlten und gingen. Veronika machte sich sofort an die Arbeit. Auf einem Rollständer stellte sie Anzüge und Kombinationen, Hemden, Jacken und andere Kleidungsstücke zusammen. Die Ladenglocke bimmelte, und ein großer, sehr gut aussehender Mann betrat das Geschäft am Marktplatz in Waldkogel.
Veronika erkannte mit einem Blick, dass er sehr reich war. Sie behauptete von sich, sie könne den Leuten das























