Diese Ehe darf nicht scheitern. Erika Roman 7 – Liebesroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2441-6
- EAN9783740924416
- Date de parution26/12/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille229 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
82 Seiten dramatische Handlungsverläufe, große Emotionen und der Wunsch nach Liebe und familiärer Geborgenheit bestimmen die Geschichten der ERIKA-Reihe - authentisch präsentiert, unverfälscht und ungekürzt!
Langsam ging Joachim Brankows riesige Gestalt durch die Fabrikräume. Seine großen dunklen Augen glitten prüfend über die Maschinen und die Leute, die diese Maschinen bedienten.
Immer weiter schritt der Fabrikherr, sprach weder einen Tadel noch ein Lob aus.
Aus einer Abteilung in die andere führte sein Weg. Endlich stand er wieder in seinem Privatbüro - und hier starrte er eine ganze Weile vor sich hin. Wußte er doch nur zu genau, daß er mit diesem Gang durch die Fabrik lediglich seiner inneren Unruhe hatte Herr werden wollen. Seine Gedanken aber waren bei Rena Lindhoff. Wie würde sie seine Werbung aufnehmen? War er überhaupt den richtigen Weg gegangen, als er sich zunächst einmal hinter ihren Vater gesteckt hatte? Mußte Rena ihn deswegen nicht verachten, mußte sie nicht das Gefühl haben, gekauft zu werden? Zunächst wäre es doch wohl nötig gewesen, daß sie einander lieben lernten, würde sie vielleicht sagen.
Wenn er dann mit seinem Geld dem Vater beigesprungen wäre, hätte er nicht den falschen Eindruck gemacht, den er so machen mußte. Ja, er wußte das selbst! Aber er hatte gefürchtet, daß sie stolz und unnahbar geblieben wäre, daß sie sich ihm mit jenem Hochmut genähert hätte, der auch bei ihrem Vater deutlich spürbar gewesen war. Die Familie von Lindhoff blickte auf eine stattliche Reihe von Ahnen zurück.
Das bekam ihr leider nicht sehr gut. Es machte die Herrschaften etwas überheblich - sie verloren dabei den gesunden Sinn für die Wirklichkeit. Das heißt, so ganz stimmte das nicht. Herr von Lindhoff hatte jedenfalls sehr schnell begriffen, welche ungeahnten Geldquellen sich
Aus einer Abteilung in die andere führte sein Weg. Endlich stand er wieder in seinem Privatbüro - und hier starrte er eine ganze Weile vor sich hin. Wußte er doch nur zu genau, daß er mit diesem Gang durch die Fabrik lediglich seiner inneren Unruhe hatte Herr werden wollen. Seine Gedanken aber waren bei Rena Lindhoff. Wie würde sie seine Werbung aufnehmen? War er überhaupt den richtigen Weg gegangen, als er sich zunächst einmal hinter ihren Vater gesteckt hatte? Mußte Rena ihn deswegen nicht verachten, mußte sie nicht das Gefühl haben, gekauft zu werden? Zunächst wäre es doch wohl nötig gewesen, daß sie einander lieben lernten, würde sie vielleicht sagen.
Wenn er dann mit seinem Geld dem Vater beigesprungen wäre, hätte er nicht den falschen Eindruck gemacht, den er so machen mußte. Ja, er wußte das selbst! Aber er hatte gefürchtet, daß sie stolz und unnahbar geblieben wäre, daß sie sich ihm mit jenem Hochmut genähert hätte, der auch bei ihrem Vater deutlich spürbar gewesen war. Die Familie von Lindhoff blickte auf eine stattliche Reihe von Ahnen zurück.
Das bekam ihr leider nicht sehr gut. Es machte die Herrschaften etwas überheblich - sie verloren dabei den gesunden Sinn für die Wirklichkeit. Das heißt, so ganz stimmte das nicht. Herr von Lindhoff hatte jedenfalls sehr schnell begriffen, welche ungeahnten Geldquellen sich
82 Seiten dramatische Handlungsverläufe, große Emotionen und der Wunsch nach Liebe und familiärer Geborgenheit bestimmen die Geschichten der ERIKA-Reihe - authentisch präsentiert, unverfälscht und ungekürzt!
Langsam ging Joachim Brankows riesige Gestalt durch die Fabrikräume. Seine großen dunklen Augen glitten prüfend über die Maschinen und die Leute, die diese Maschinen bedienten.
Immer weiter schritt der Fabrikherr, sprach weder einen Tadel noch ein Lob aus.
Aus einer Abteilung in die andere führte sein Weg. Endlich stand er wieder in seinem Privatbüro - und hier starrte er eine ganze Weile vor sich hin. Wußte er doch nur zu genau, daß er mit diesem Gang durch die Fabrik lediglich seiner inneren Unruhe hatte Herr werden wollen. Seine Gedanken aber waren bei Rena Lindhoff. Wie würde sie seine Werbung aufnehmen? War er überhaupt den richtigen Weg gegangen, als er sich zunächst einmal hinter ihren Vater gesteckt hatte? Mußte Rena ihn deswegen nicht verachten, mußte sie nicht das Gefühl haben, gekauft zu werden? Zunächst wäre es doch wohl nötig gewesen, daß sie einander lieben lernten, würde sie vielleicht sagen.
Wenn er dann mit seinem Geld dem Vater beigesprungen wäre, hätte er nicht den falschen Eindruck gemacht, den er so machen mußte. Ja, er wußte das selbst! Aber er hatte gefürchtet, daß sie stolz und unnahbar geblieben wäre, daß sie sich ihm mit jenem Hochmut genähert hätte, der auch bei ihrem Vater deutlich spürbar gewesen war. Die Familie von Lindhoff blickte auf eine stattliche Reihe von Ahnen zurück.
Das bekam ihr leider nicht sehr gut. Es machte die Herrschaften etwas überheblich - sie verloren dabei den gesunden Sinn für die Wirklichkeit. Das heißt, so ganz stimmte das nicht. Herr von Lindhoff hatte jedenfalls sehr schnell begriffen, welche ungeahnten Geldquellen sich
Aus einer Abteilung in die andere führte sein Weg. Endlich stand er wieder in seinem Privatbüro - und hier starrte er eine ganze Weile vor sich hin. Wußte er doch nur zu genau, daß er mit diesem Gang durch die Fabrik lediglich seiner inneren Unruhe hatte Herr werden wollen. Seine Gedanken aber waren bei Rena Lindhoff. Wie würde sie seine Werbung aufnehmen? War er überhaupt den richtigen Weg gegangen, als er sich zunächst einmal hinter ihren Vater gesteckt hatte? Mußte Rena ihn deswegen nicht verachten, mußte sie nicht das Gefühl haben, gekauft zu werden? Zunächst wäre es doch wohl nötig gewesen, daß sie einander lieben lernten, würde sie vielleicht sagen.
Wenn er dann mit seinem Geld dem Vater beigesprungen wäre, hätte er nicht den falschen Eindruck gemacht, den er so machen mußte. Ja, er wußte das selbst! Aber er hatte gefürchtet, daß sie stolz und unnahbar geblieben wäre, daß sie sich ihm mit jenem Hochmut genähert hätte, der auch bei ihrem Vater deutlich spürbar gewesen war. Die Familie von Lindhoff blickte auf eine stattliche Reihe von Ahnen zurück.
Das bekam ihr leider nicht sehr gut. Es machte die Herrschaften etwas überheblich - sie verloren dabei den gesunden Sinn für die Wirklichkeit. Das heißt, so ganz stimmte das nicht. Herr von Lindhoff hatte jedenfalls sehr schnell begriffen, welche ungeahnten Geldquellen sich























