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Die Lüge des Chirurgen. Die neue Praxis Dr. Norden 56 – Arztserie
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-647-8
- EAN9783989866478
- Date de parution06/08/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille199 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr.
Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser! Wie immer nach einer Nachtschicht im Krankenhaus machte Inka einen Spaziergang entlang der Isar. Es war ein kleiner Umweg auf ihrem Nachhauseweg, aber das war ihr diese Erholungspause unbedingt wert. Der Blick auf den Fluss mit seinen strahlend weißen Sandbänken, die von dem türkisfarbenen Wasser umspült wurden, ließ sie das Leid, das sie in der Nacht wieder gesehen hatte, mit Abstand betrachten.
Die Schönheit der Natur zu erleben, war das Wohlfühlbad, das ihr half, diese Trennung zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben zu bewältigen. Sie zuckte zusammen, als sie auf den Mann am Ufer aufmerksam wurde. Er saß in einem Rollstuhl und blickte gedankenverloren auf das Wasser. Das dunkelblonde Haar, das schmale Gesicht, kein Zweifel, das war Maximilian Rieker. Sie hatte den jungen Softwareunternehmer vor zwei Jahren kennengelernt.
Er hatte sich in der Klinik, in der sie noch immer als Krankenschwester arbeitete, an der Bandscheibe operieren lassen. Nach der Operation lag er auf ihrer Station, und sie kümmerte sich um ihn. Sie erinnerte sich gern an ihn, weil er immer höflich und freundlich war, selbst nach der schrecklichen Diagnose, die sein Leben vollkommen veränderte. Was als Routineeingriff an der Bandscheibe begann, endete mit der Erkenntnis, dass er an Krebs erkrankt war.
Der Tumor, der erst während der Operation entdeckt wurde, konnte zwar restlos entfernt werden, aber sein Rückenmark war bereits in Mitleidenschaft gezogen und seine Beine nach der OP gelähmt, ohne Hoffnung, dass er irgendwann wieder in der Lage sein würde, selbstständig zu laufen. Als Maximilian sich umdrehte und sie bemerkte, spürte sie, wie ihr Herz schneller schlug. »Hallo, Schwester Inka!« , rief er und winkte ihr lächelnd zu.
»Hallo, Herr Rieker!« , antwortete sie und ging zu ihm. Es hatte sich nichts verändert, sein Blick machte sie noch immer nervös. Schon damals, während seines Klinikaufenthaltes, war ihr klar gewesen, dass sie sich auf der Stelle in ihn hätte verlieben können, was sie aber nicht zuließ.
Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser! Wie immer nach einer Nachtschicht im Krankenhaus machte Inka einen Spaziergang entlang der Isar. Es war ein kleiner Umweg auf ihrem Nachhauseweg, aber das war ihr diese Erholungspause unbedingt wert. Der Blick auf den Fluss mit seinen strahlend weißen Sandbänken, die von dem türkisfarbenen Wasser umspült wurden, ließ sie das Leid, das sie in der Nacht wieder gesehen hatte, mit Abstand betrachten.
Die Schönheit der Natur zu erleben, war das Wohlfühlbad, das ihr half, diese Trennung zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben zu bewältigen. Sie zuckte zusammen, als sie auf den Mann am Ufer aufmerksam wurde. Er saß in einem Rollstuhl und blickte gedankenverloren auf das Wasser. Das dunkelblonde Haar, das schmale Gesicht, kein Zweifel, das war Maximilian Rieker. Sie hatte den jungen Softwareunternehmer vor zwei Jahren kennengelernt.
Er hatte sich in der Klinik, in der sie noch immer als Krankenschwester arbeitete, an der Bandscheibe operieren lassen. Nach der Operation lag er auf ihrer Station, und sie kümmerte sich um ihn. Sie erinnerte sich gern an ihn, weil er immer höflich und freundlich war, selbst nach der schrecklichen Diagnose, die sein Leben vollkommen veränderte. Was als Routineeingriff an der Bandscheibe begann, endete mit der Erkenntnis, dass er an Krebs erkrankt war.
Der Tumor, der erst während der Operation entdeckt wurde, konnte zwar restlos entfernt werden, aber sein Rückenmark war bereits in Mitleidenschaft gezogen und seine Beine nach der OP gelähmt, ohne Hoffnung, dass er irgendwann wieder in der Lage sein würde, selbstständig zu laufen. Als Maximilian sich umdrehte und sie bemerkte, spürte sie, wie ihr Herz schneller schlug. »Hallo, Schwester Inka!« , rief er und winkte ihr lächelnd zu.
»Hallo, Herr Rieker!« , antwortete sie und ging zu ihm. Es hatte sich nichts verändert, sein Blick machte sie noch immer nervös. Schon damals, während seines Klinikaufenthaltes, war ihr klar gewesen, dass sie sich auf der Stelle in ihn hätte verlieben können, was sie aber nicht zuließ.























