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Nouveauté
Die Erfindung des Philadelphia Experiments. Unsichtbarkeit, Gerücht und Mythos
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- Nombre de pages243
- FormatePub
- ISBN978-3-565-52602-4
- EAN9783565526024
- Date de parution23/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille3 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Im Jahr 1943 soll ein Schiff der US-Marine im Hafen von Philadelphia für kurze Zeit unsichtbar geworden sein. So lautet der Kern einer Erzählung, die später unter dem Namen »Philadelphia Experiment« bekannt wurde. Angebliche Geheimforschung, elektromagnetische Felder, militärische Verschwiegenheit, rätselhafte Briefe, widersprüchliche Zeugnisse und nachträgliche Ausschmückungen verbanden sich zu einem modernen Mythos, der bis heute fortwirkt.
Dieses Buch folgt nicht der Versuchung, das angebliche Experiment als Sensation nachzuerzählen.
Es fragt nach dem Weg, auf dem aus einer Behauptung ein Gerücht, aus einem Gerücht eine Erzählung und aus einer Erzählung ein kulturelles Deutungsmuster werden konnte. Im Mittelpunkt stehen Morris K. Jessup, Carl Meredith Allen alias Carlos Miguel Allende, die sogenannte Varo Edition, die Rolle der US-Marine, spätere Autoren, filmische Bearbeitungen und jene großen Namen, die dem Stoff Gewicht verliehen, ohne ihn dadurch wahrer zu machen. Das »Philadelphia Experiment« zeigt, wie wenig ein Mythos manchmal benötigt: ein reales Schiff, ein historisches Umfeld, ein paar technische Begriffe, eine Behörde in der Nähe und genügend Leerstellen, in die sich Phantasie einschreiben kann.
Die Geschichte lebt nicht allein von der Frage, ob sie geschehen ist. Sie lebt von ihrer Erzählbarkeit, von ihrem scheinbaren Rest an Möglichkeit und von der menschlichen Bereitschaft, Lücken nicht als Grenzen, sondern als Türen zu betrachten.
Es fragt nach dem Weg, auf dem aus einer Behauptung ein Gerücht, aus einem Gerücht eine Erzählung und aus einer Erzählung ein kulturelles Deutungsmuster werden konnte. Im Mittelpunkt stehen Morris K. Jessup, Carl Meredith Allen alias Carlos Miguel Allende, die sogenannte Varo Edition, die Rolle der US-Marine, spätere Autoren, filmische Bearbeitungen und jene großen Namen, die dem Stoff Gewicht verliehen, ohne ihn dadurch wahrer zu machen. Das »Philadelphia Experiment« zeigt, wie wenig ein Mythos manchmal benötigt: ein reales Schiff, ein historisches Umfeld, ein paar technische Begriffe, eine Behörde in der Nähe und genügend Leerstellen, in die sich Phantasie einschreiben kann.
Die Geschichte lebt nicht allein von der Frage, ob sie geschehen ist. Sie lebt von ihrer Erzählbarkeit, von ihrem scheinbaren Rest an Möglichkeit und von der menschlichen Bereitschaft, Lücken nicht als Grenzen, sondern als Türen zu betrachten.






















