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Diagnose Liebeskummer. Die neue Praxis Dr. Norden 8 – Arztserie

Par : Carmen von Lindenau
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-6794-9
  • EAN9783740967949
  • Date de parution07/07/2020
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille187 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr.
Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser! »Lydia, was ist passiert?« , fragte Danny erschrocken, als er an diesem Morgen ein wenig früher als sonst in die Praxis kam und in die Küche schaute. Lydia saß zusammengesunken auf dem blauen Sofa, das er in der Küche hatte aufstellen lassen, falls seine Sprechstundenhilfen mal ein paar Minuten Pause brauchten. »Thomas hat ihre Beziehung beendet« , antwortete Sophia für ihre Freundin und Kollegin.
Die zierliche junge Frau, die ihr hellblondes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, stand an der Kaffeemaschine und füllte Kaffeepulver ein. »Das kann ich nicht glauben« , entgegnete Danny. »Es ist aber so« , sagte Lydia und sah ihn mit ihren rotgeweinten Augen an. »Wieso hat er das getan?« Er setzte sich neben Lydia auf das Sofa und streichelte ihr beruhigend über den Rücken, als sie aufschluchzte.
»Ich habe ihn gestern in der Reha besucht, und er hat mir eröffnet, dass es mit uns keinen Sinn mehr hat. Er denkt, ich würde ihn bald als Belastung empfinden und mich nach meinem alten Leben zurücksehnen. Er glaubt nicht, dass unsere Liebe seine Behinderung aushält, er geht vielmehr davon aus, dass wir uns am Ende bestimmt hassen würden.« »Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, dass er den Rollstuhl wieder loswird.« »Ja, das sind wir alle, abgesehen von Thomas.
Ich verstehe nicht, warum er sich aufgibt. Er hatte doch sonst immer Vertrauen in die Zukunft.« Lydia betupfte ihre Augen mit einem Papiertaschentuch, strich ihr halblanges dunkelblondes Haar zurück und atmete ein paar Mal tief ein und aus.