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Parker rollt die Street-Gang auf. Butler Parker 245 – Kriminalroman

Par : Günter Dönges
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-9405-1
  • EAN9783740994051
  • Date de parution24/05/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille246 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall.
Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Lady Agatha legte eine ungewöhnliche Ruhe an den Tag, die man nur noch als gefährlich bezeichnen konnte. Sie saß im Fond von Parkers hochbeinigem Monstrum, hatte das Fenster auf ihrer Seite gesenkt und blickte den Fünfundzwanzigjährigen, der seine nackten Oberarmmuskeln spielen ließ, sehr konzentriert an.
»Wiederholen Sie das noch mal, junger Mann, was Sie da gerade verlangt haben« , meinte sie mit ihrer sonoren Stimme. Auf ihrem Schoß ruhte der perlenbestickte Pompadour. »Ohne Zoll keine Weiterfahrt, Schwester« , erwiderte der Mann, der sich als Zöllner vorgestellt hatte. Er gab sich lässig und schien sich seiner Kraft bewußt zu sein. Butler Parker am Steuer beobachtete entspannt die Situation. Ihm war längst klar, daß die Dinge einem explosiven Höhepunkt zutrieben, denn der sogenannte Zöllner hatte von Mylady Bargeld verlangt.
Er setzte sich damit einer Gefahr aus, deren Tragweite er nicht ahnen konnte. Die Sparsamkeit der älteren Dame war in eingeweihten Kreisen geradezu sprichwörtlich. Es wurde sogar behauptet, Schotten seien im Vergleich zu Agatha Simpson reine Verschwender. »Erwähnten Sie eben ein Pfund, junger Mann?« erkundigte sich Lady Agatha inzwischen. »Ein sattes Pfund, Schwester« , bestätigte der Zöllner. »Und wenn der Schein nicht bald durch's Fenster flattert, polieren wir die Kiste hier mal kurz auf.
»In Anbetracht der allgemeinen Lage sollten Mylady möglicherweise den Wegezoll entrichten« , ließ der Butler sich vernehmen.