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Wir beide brauchen Zärtlichkeit. Sophienlust 154 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2066-1
- EAN9783740920661
- Date de parution04/08/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille191 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Dr.
Anja Frey, die Hausärztin von Sophienlust, steckte das Stethoskop in die Tasche ihres weißen Kittels. Lächelnd sah sie die kleine Patientin an. »Es wird schon wieder, Heidi. Aber einige Tage musst du im Bett bleiben.« »Mein Hals tut weh« , jammerte das kleine Mädchen. Die Ärztin fasste an die Drüsen zu beiden Seiten unterhalb des Kinns. Sie waren stark geschwollen. »Es wird noch ein bisschen schlimmer werden, Spatz.
Du musst sehr tapfer sein. Du wirst so dicke Backen bekommen wie ein kleiner Hamster.« »Mumps?« , fragte Frau Denise von Schoenecker, die am Fußende des Krankenbettes stand, erschrocken. Besorgt schaute sie auf ihren Schützling. Heidi war eines der jüngsten Kinder des Heims. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. »Ich befürchte es. Sie wissen, was das bedeutet, Frau von Schoenecker. Heidi muss streng isoliert werden.
Die Krankheit ist sehr ansteckend.« Heidi, die sich zurückgelegt hatte, sah mit großen Augen zu den Erwachsenen auf. Sie verstand das Wort >isoliert< nicht. Doch was >ansteckend< bedeutete, das wusste sie ganz genau. Erst vor einigen Wochen hatte Henrik, Tante Isis kleiner Sohn, Windpocken gehabt. Und niemand hatte ihn besuchen dürfen. »Aber Nick darf doch zu mir kommen, nicht wahr?« , fragte die Kleine weinerlich.
»Er ist ja schon groß und bekommt keine Kinderkrankheiten mehr.« Heidi hing sehr an dem ältesten Sohn Denise von Schoeneckers, dem künftigen Erben von Sophienlust. »Hatte Nick schon Mumps?« , fragte die Ärztin besorgt. Denise zuckte zustimmend. »Nick und Pünktchen haben die Krankheit gemeinsam durchgemacht.« »Trotzdem müssen wir sehr vorsichtig sein. Auch wenn Nick selbst den Mumps nicht mehr bekommen kann, so könnte er ihn doch
Anja Frey, die Hausärztin von Sophienlust, steckte das Stethoskop in die Tasche ihres weißen Kittels. Lächelnd sah sie die kleine Patientin an. »Es wird schon wieder, Heidi. Aber einige Tage musst du im Bett bleiben.« »Mein Hals tut weh« , jammerte das kleine Mädchen. Die Ärztin fasste an die Drüsen zu beiden Seiten unterhalb des Kinns. Sie waren stark geschwollen. »Es wird noch ein bisschen schlimmer werden, Spatz.
Du musst sehr tapfer sein. Du wirst so dicke Backen bekommen wie ein kleiner Hamster.« »Mumps?« , fragte Frau Denise von Schoenecker, die am Fußende des Krankenbettes stand, erschrocken. Besorgt schaute sie auf ihren Schützling. Heidi war eines der jüngsten Kinder des Heims. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. »Ich befürchte es. Sie wissen, was das bedeutet, Frau von Schoenecker. Heidi muss streng isoliert werden.
Die Krankheit ist sehr ansteckend.« Heidi, die sich zurückgelegt hatte, sah mit großen Augen zu den Erwachsenen auf. Sie verstand das Wort >isoliert< nicht. Doch was >ansteckend< bedeutete, das wusste sie ganz genau. Erst vor einigen Wochen hatte Henrik, Tante Isis kleiner Sohn, Windpocken gehabt. Und niemand hatte ihn besuchen dürfen. »Aber Nick darf doch zu mir kommen, nicht wahr?« , fragte die Kleine weinerlich.
»Er ist ja schon groß und bekommt keine Kinderkrankheiten mehr.« Heidi hing sehr an dem ältesten Sohn Denise von Schoeneckers, dem künftigen Erben von Sophienlust. »Hatte Nick schon Mumps?« , fragte die Ärztin besorgt. Denise zuckte zustimmend. »Nick und Pünktchen haben die Krankheit gemeinsam durchgemacht.« »Trotzdem müssen wir sehr vorsichtig sein. Auch wenn Nick selbst den Mumps nicht mehr bekommen kann, so könnte er ihn doch























