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Verloren im Sturm. Sophienlust - Die nächste Generation 151 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-665-0
- EAN9783690496650
- Date de parution11/11/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille216 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Rektor Feldhege eröffnete die Konferenz mit einem Blick in die Runde und räusperte sich.
Die Stimmung war angespannt. »Danke, dass Sie alle gekommen sind. Daniel, du weißt, um was es geht. Wie überlegen gemeinsam, wie wir mit deinen Verfehlungen umgehen sollen, also welches Strafmaß angewendet werden soll, aber vor allem, wie du dich in Zukunft besser unter Kontrolle hältst.« Feldhege sortierte irgendwelche Papiere. Ihm war deutlich anzumerken, dass ihm diese Konferenz keine Freude bereitete.
Er war es nicht gewohnt, über Schüler zu richten. Der Junge hatte die Schultasche eines Mitschülers aus dem Fenster geworfen und als ihn die Lehrerin zurechtwies, seinen Stuhl nach ihr geworfen. Dann hatte der Dreizehnjährige herumgebrüllt, die Lehrerin mit Worten beschimpft, die der Rektor nicht wiederholen würde, und das alles aus einem Anlass, den niemand kannte. Was war nur in ihn gefahren? Aus dem unauffälligen Dreizehnjährigen war plötzlich ein unberechenbarer Wüterich geworden.
»Wenn ich vielleicht vorab etwas sagen dürfte« , meldete sich Norbert Hauser leise zu Wort. Der Pflegevater von Daniel wirkte müde und erschöpft. Angelina Dommin, die als Schülervertreterin anwesend war, schätzte ihn auf Mitte vierzig. Vielleicht auch älter. Sein graues Gesicht unter einem Drei-Tage-Bart sah aus, als hätte er tagelang nicht geschlafen. »Ja, natürlich« , gab ihm der Schulleiter das Wort.
Die Stimmung war angespannt. »Danke, dass Sie alle gekommen sind. Daniel, du weißt, um was es geht. Wie überlegen gemeinsam, wie wir mit deinen Verfehlungen umgehen sollen, also welches Strafmaß angewendet werden soll, aber vor allem, wie du dich in Zukunft besser unter Kontrolle hältst.« Feldhege sortierte irgendwelche Papiere. Ihm war deutlich anzumerken, dass ihm diese Konferenz keine Freude bereitete.
Er war es nicht gewohnt, über Schüler zu richten. Der Junge hatte die Schultasche eines Mitschülers aus dem Fenster geworfen und als ihn die Lehrerin zurechtwies, seinen Stuhl nach ihr geworfen. Dann hatte der Dreizehnjährige herumgebrüllt, die Lehrerin mit Worten beschimpft, die der Rektor nicht wiederholen würde, und das alles aus einem Anlass, den niemand kannte. Was war nur in ihn gefahren? Aus dem unauffälligen Dreizehnjährigen war plötzlich ein unberechenbarer Wüterich geworden.
»Wenn ich vielleicht vorab etwas sagen dürfte« , meldete sich Norbert Hauser leise zu Wort. Der Pflegevater von Daniel wirkte müde und erschöpft. Angelina Dommin, die als Schülervertreterin anwesend war, schätzte ihn auf Mitte vierzig. Vielleicht auch älter. Sein graues Gesicht unter einem Drei-Tage-Bart sah aus, als hätte er tagelang nicht geschlafen. »Ja, natürlich« , gab ihm der Schulleiter das Wort.






















