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Parker entsorgt die Müllabfuhr. Butler Parker 285 – Kriminalroman

Par : Günter Dönges
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98936-637-4
  • EAN9783989366374
  • Date de parution05/12/2023
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille253 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall.
Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! »Mylady sind zufrieden?« erkundigte sich Josuah Parker bei seiner Herrin. Man befand sich in einem bekannten Restaurant, das erst kürzlich umgebaut worden war. Die Inhaber hatten sich zur Feier der Neueröffnung erlaubt, einige ausgesuchte Stammgäste einzuladen. Lady Agatha hatte gegrillte Scampis in Knoblauchsoße zu sich genommen und erwartete das Hauptgericht, eine Languste, die sich noch vor wenigen Stunden ihres Lebens erfreut hatte und damit durchaus das häufig mißbrauchte Prädikat "frisch" verdiente.
»Nun, die Scampis waren nicht schlecht, Mister Parker.« Der Butler war über dieses Lob beglückt, wenn er es auch nicht zeigte. Er kannte nämlich die Chefs persönlich. »Ihre Languste, Mylady« , sagte in diesem Augenblick Luigi Mancano, einer der beiden Inhaber, der es sich nicht nehmen ließ, Lady Agatha selbst zu bedienen. Die ältere Dame musterte wohlgefällig die Platten und Behälter, die der rundliche Mann auf den Tisch stellte.
Mancano legte geschickt vor und wünschte guten Appetit, doch Parkers innere Alarmanlage meldete sich. Der Butler rechnete mit gewissen Überraschungen und sah unbewegt zur Tür. Plötzlich flog sie mit einem Krachen auf. Ein großer, grauer Behälter auf quietschenden Rädern schob sich in das Vestibül Blumenkübel kippten um und verteilten ihren Inhalt auf dem Teppich. Ein in vergoldetem Rahmen steckendes Gemälde fiel von der Wand und wurde von den Rädern des Ungetüms überrollt.
Der Müllcontainer verhielt einen Moment vor der gläsernen Zwischentür, die den Vorraum vom Lokal trennte, dann setzte er sich wieder in Bewegung, zersplitterte die Tür, rumpelte in das Restaurant und stieß links und rechts die Tische an. Speisebehälter und Gläser kippten um und ergossen ihren Inhalt über kostbare Damastdecken. Die Gäste sahen erschrocken auf und starrten ungläubig auf das bedrohlich wirkende Gefährt.
Das Orchester spielte noch einige Takte und brach dann mit einer Dissonanz ab.