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Nie mehr allein …. Mami 1814 – Familienroman

Par : Susanne Svanberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-0156-1
  • EAN9783740901561
  • Date de parution21/03/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille231 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.  Erstaunt zog Beate Heinicke die schmalen Augenbrauen hoch.  »Hallo« , sagte sie mit einer Stimme, die ihre Überraschung verriet.  »Grüß dich, Bea. Ich hoffe, wir stören nicht« , keuchte Anika, die sich eben mit zwei Kleinkindern und zwei schweren Reisetaschen drei Etagen hochgequält hatte. Sie war reichlich außer Atem und wirkte auch sonst ziemlich abgekämpft.  »Ihr stört überhaupt nicht.
Ich habe Überstunden im Büro gemacht, danach meine Wohnung geputzt und wollte mir eben etwas Ruhe gönnen« , antwortete Beate mit zynischem Lächeln. »Gerade habe ich Kaffee aufgebrüht. Du kannst auch eine Tasse.«  »Bea, du bist ein Schatz« , unterbrach Anika die Freundin und tat, als bemerke sie den etwas kühlen Empfang nicht. Sie stellte den achtzehn Monate alten Marco, den sie neben dem Gepäck die Stufen hochgeschleppt hatte, auf die Beine.
Sofort trippelte der Kleine an Beate vorbei in die Wohnung, gefolgt von seiner dreijährigen Schwester Marlene. Anika wuchtete die beiden Reisetaschen in den Flur. »Bea, wenn ich dich nicht hätte, wüßte ich nicht wohin« , schnupfte sie dabei.  »Was ist los?« erkundigte sich die Freundin mit mütterlichem Instinkt. Sie waren zwar im gleichen Alter, doch war Beate schon immer die Vernünftigere gewesen.  »Es ist aus.
Aus!« jammerte Anika, während sich ihr kleiner Sohn mit einem Aufschrei des Entzückens auf Beates Sammlung bunter Drachen stürzte. Sie pendelten in verschiedenen Höhen des Flurs, und ihre herabhängenden Bänder waren auch für den kleinen Marco zu erreichen. Einige der bunten Prachtstücke hatte Beate aus China mitgebracht. Auf diese Exemplare war sie besonders stolz. Marco konnte das nicht ahnen. Er riß kräftig an den Schnüren