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Eine neue Zeit - ein anderes Leben. Mami 1774 – Familienroman

Par : Eva-Maria Horn
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-86377-985-6
  • EAN9783863779856
  • Date de parution14/05/2015
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille200 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Max von Grünbergs kleine Welt war voll Sonnenschein. Es war gar nicht leicht gewesen, seinen Willen durchzusetzen. Bei einem viel beschäftigten Vater, der Gutsbesitzer war, und einer als Tierärztin ständig überforderten Mutter, hatte es ein vierjähriger Junge nicht eben leicht. Aber er durfte seit zwei Tagen allein zum Kindergarten gehen.
Er wurde nicht mehr wie ein Baby, das er mit vier Jahren ja wirklich nicht mehr war, mit dem Auto zum Kindergarten gefahren. Eltern waren eben viel zu ängstlich und seine Eltern ganz besonders. Fand Max! Er pfiff vergnügt, schlenkerte seine Kindergartentasche, in der ein Apfel kullerte und vermutlich das Butterbrot platt drückte. Er würde das sowieso nicht essen, er tauschte sein Frühstück gegen Murmeln ein.
Er hüpfte über das alte Kopfsteinpflaster, bemühte sich, nicht auf den Rand zu treten, als ein unterdrücktes Schluchzen an sein Ohr drang. Er stand stocksteif, sah sich um und entdeckte Florian Pulver, der unter dem alten Kastanienbaum saß, ihn überhaupt nicht beachtete und bitterlich schluchzte. Mit wenigen Sätzen war Max bei ihm. Ein wenig verlegen sah er auf den verheulten Florian. Florian paßte es bestimmt nicht, daß jemand ihn weinen sah.
»Haste denn?« Max zog dabei seine Nase ein wenig kraus und wickelte das Lederband seiner Tasche um seine Finger. Florian war größer als Max, und schon am ersten Tag hatte sich Max zu dem Jungen hingezogen gefühlt, aber der hatte leider kaum Notiz von ihm genommen. »Die wollen Gertrud schlachten« , stieß Florian unter Schluchzen hervor. »Mörder sind sie.