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Ein Kind veränderte ihr Leben. Mami Classic 12 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-5114-6
- EAN9783740951146
- Date de parution25/06/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille177 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt! Buchstäblich ein Qualitätssiegel der besonderen Art, denn diese wirklich einzigartige Romanreihe ist generell der Maßstab und einer der wichtigsten Wegbereiter für den modernen Familienroman geworden. Weit über 2.600 erschienene Mami-Romane zeugen von der Popularität dieser Reihe.
Daniela wußte genau, daß es nichts weiter als Selbstmitleid war, das sie wie eine Woge überrollte.
Die Verzweiflung erfüllte sie ganz, umschloß ihren Körper, als mauerte sie ihn ein. Sie hielt die Augen geschlossen, und drückte den Kopf gegen das Polster ihres Liegestuhls. Der Lärm, der durch den Garten brandete, erreichte ihr Ohr nicht. Aber ein kleines, zaghaftes Stimmchen durchdrang ihre Qual. »Tut das weh? Bist du darum so traurig?« Daniela Krauss kam von weither zurück. Sie hatte Mühe, sich auf das Jetzt zu besinnen.
Vor ihr stand ein kleiner Bub, neben ihm hockte ein riesengroßer Hund, der größer war als der Knirps. Daniela hatte schon eine schroffe Antwort auf der Zunge, wie immer, wenn sie Mitleid spürte. Aber es waren riesengroße Kinderaugen, die sie ansahen. Sie las das Mitleid darin, aber es schmerzte nicht. »Die Narbe in deinem Gesicht ist ganz rot, die tut bestimmt weh. Du hast auf deine Lippen gebissen.
Das solltest du aber vielleicht nicht tun, sonst machst du die auch noch kaputt.« Es mußte eine Ewigkeit vergangen sein, daß sie mit einem Menschen in einem normalen Ton gesprochen hatte. Seit dem Unfall sprach sie überhaupt nicht, oder in einem abweisenden, ja patzigen Ton. Es war leichter, niemanden an sich heranzulassen, als das verdammte Mitleid, das sie ebenso haßte wie die entsetzliche Narbe, die ihr einstmals so schönes Gesicht entstellte.
Aber seltsam, das Mitleid in den blauen Kinderaugen schmerzte nicht.
Die Verzweiflung erfüllte sie ganz, umschloß ihren Körper, als mauerte sie ihn ein. Sie hielt die Augen geschlossen, und drückte den Kopf gegen das Polster ihres Liegestuhls. Der Lärm, der durch den Garten brandete, erreichte ihr Ohr nicht. Aber ein kleines, zaghaftes Stimmchen durchdrang ihre Qual. »Tut das weh? Bist du darum so traurig?« Daniela Krauss kam von weither zurück. Sie hatte Mühe, sich auf das Jetzt zu besinnen.
Vor ihr stand ein kleiner Bub, neben ihm hockte ein riesengroßer Hund, der größer war als der Knirps. Daniela hatte schon eine schroffe Antwort auf der Zunge, wie immer, wenn sie Mitleid spürte. Aber es waren riesengroße Kinderaugen, die sie ansahen. Sie las das Mitleid darin, aber es schmerzte nicht. »Die Narbe in deinem Gesicht ist ganz rot, die tut bestimmt weh. Du hast auf deine Lippen gebissen.
Das solltest du aber vielleicht nicht tun, sonst machst du die auch noch kaputt.« Es mußte eine Ewigkeit vergangen sein, daß sie mit einem Menschen in einem normalen Ton gesprochen hatte. Seit dem Unfall sprach sie überhaupt nicht, oder in einem abweisenden, ja patzigen Ton. Es war leichter, niemanden an sich heranzulassen, als das verdammte Mitleid, das sie ebenso haßte wie die entsetzliche Narbe, die ihr einstmals so schönes Gesicht entstellte.
Aber seltsam, das Mitleid in den blauen Kinderaugen schmerzte nicht.






















