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Eine Antwort der Lust am Göttlichen. Das Rote Tuch der päpstlichen Queer-Sensibilität | Band I

Par : Eureka Circe
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  • Nombre de pages194
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6951-5339-8
  • EAN9783695153398
  • Date de parution30/12/2025
  • Protection num.pas de protection
  • Taille4 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

Was passiert, wenn Theologie Lust ernst nimmt - nicht als Gefahr, sondern als Kraftquelle von Liebe, Würde und Glauben? Lust am Göttlichen begleitet in dreimal sieben Tagen durch eine christologische und sensitive Theologie und ihre kirchenpraktischen Konsequenzen - vom biblischen Neu-Lesen über Kultur und Liturgie bis zu spannenden Diskussionsthemen wie Frauenordination, "Ehe für alle vor dem Altar" und Gewissensfreiheit.
Die Reihe baut die Kluft zwischen offizieller Lehre und gelebter Realität ab und plädiert für eine Sexualethik, die dem Evangelium treu bleibt und die Lebenswirklichkeit achtet: menschenzentriert, lustfreundlich und lebensbejahend. Der erste Teil legt die Grundlagen einer Lust am Göttlichen; die folgenden Teile zeigen, wie der Frame von "Schöpfungsordnung" zu Schöpfungsvielfalt kippt und welche Folgen das für Sakramente, Sprache, Seelsorge und Kirchenrecht hat.
Das Buch lädt zu einem sachlichen, deutlichen und wirksamen Dialog ein - mit Respekt vor der Tradition und klaren Worten für eine Kirche, die Vielfalt als Gabe versteht und Inkarnation leiblich respektiert. Dieser Band mit den Tagen 8-14 wendet die theologischen Grundlagen systematisch an: Er zeigt, wie sich der kirchliche Deutungsrahmen von einer fixen Schöpfungsordnung hin zu einer Schöpfungsvielfalt verändert - theologisch, biblisch und machtkritisch.
Paulus wird als Befreier aus normierenden Kategorien gelesen ("Gnade vor Gesetz") und daraus sind pastorale Konsequenzen zu ziehen. Analytisch wird der Zwiespalt der Kirche mit Lust herausgearbeitet - von der Geschichte der Lustfeindlichkeit über heutige Doppelmoral bis zu Wegen aus der Angst. Zugleich wird gefragt, wie vorehelicher Sex als möglicher Ort der Gnade und "heiligen Intimität" gedeutet werden kann - mit der markanten These: Nicht die Ehe heiligt Sexualität, sondern gelebte Sexualität kann Ehe ebenso heiligen, denn Gnade lässt sich nicht monopolisieren.
Das Naturrechtsargument ("Naturordnung") wird bibel-, bio- und erfahrungsbezogen hinterfragt, und anstelle von Kommunionssperren soll für die Eucharistie vielmehr eine Einladung ausgesprochen werden.