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Der Papi als Hausmann. Mami 1910 – Familienroman

Par : Susanne Svanberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2545-1
  • EAN9783740925451
  • Date de parution30/01/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille195 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Binja beugte sich zu ihrem Töchterchen hinunter und küßte das Kind sanft auf die Stirn. »Schlaf gut, mein Kleines« , murmelte sie leise. Ihr Ehemann Till, der auf der anderen Seite des Kinderbettchens stand, strich Natalie zärtlich über die blonden Locken. »Träume etwas Schönes. Vielleicht von den Tieren im Zoo, die du heute gesehen hast.« Die Dreijährige nickte zufrieden und schloß müde die Augen.
Lebhaft hatte sie zuvor in ihrer drolligen Kleinkindersprache von den Ereignissen des Tages erzählt. Da ihre Eltern beide arbeiteten, wurde sie von einer Tagesmutter betreut. Abends jedoch war ihr die uneingeschränkte Aufmerksamkeit von Mami und Papi sicher, und dazu gehörte auch, daß beide sie zu Bett brachten. Es war jeden Abend dasselbe Ritual, doch die kleine Familie hätte es nicht missen mögen. Binja schloß noch das Fenster im Kinderzimmer, dann folgte sie Till nach draußen.
Erst vor wenigen Monaten hatten sie das eigene Haus bezogen. Es war durch viel Glas und eine großzügige Planung hell und freundlich, ganz dem Geschmack junger, moderner Menschen angepaßt. »Du wirst noch arbeiten wollen« , meinte Till draußen. In seiner dunklen Stimme schwang Bedauern mit. »Nein, heute nicht. Ich möchte mit dir reden« , antwortete Binja und konnte die innere Unruhe nicht ganz unterdrücken.
Der Blick ihrer schönen braunen Augen verriet Unsicherheit. »Gerne. Wir haben ohnehin viel zu wenig Zeit zum Reden.« Till lächelte, was sein etwas schmales, kantiges Männergesicht weich und jungenhaft erscheinen ließ. Er wollte den Arm um die Schultern seiner Frau legen, doch sie wich ihm aus und ging rasch die freitragende Treppe hinunter ins Erdgeschoß. In der