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Der Eisgesang des Dunklen Nordens
DER EISGESANG DES DUNKLEN NORDENS - HORRORGESCHICHTE AUF DEUTSCH - BREDEVOORT VAN DEN BERGEine metaphysische SchauergeschichteDie Golden Hawk ist ein verlorenes Schiff, gefangen im endlosen Zwielicht der Arktis. Seit Wochen ist die Sonne nicht mehr aufgegangen. Die Temperaturen sind so gesunken, dass der Atem der Besatzung zu Reifkörnchen gefriert und das Quecksilber in den Thermometern erstarrt. Doch als Kapitän William Ashby in seiner Kajüte die Hand an die Wand legt, spürt er nicht die erwartete Kälte.
Das Holz ist warm, beunruhigend warm, und irgendwo unter Deck beginnt ein Ton zu schwingen, der kein Geräusch im gewöhnlichen Sinne ist, sondern eine uralte Melodie, die direkt in die Knochen dringt. Was als realistische Erzählung einer Polarexpedition beginnt, verwandelt sich bald in einen Abstieg in einen kosmischen Albtraum. Die Besatzung wird von Visionen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wachsein lösen sich auf, und aus der endlosen Eiswüste tritt eine Gestalt, die weder Mensch noch Tier ist: der Eiswanderer.
Er singt dasselbe Lied, das nun auch die Männer in ihren Fieberträumen verfolgt, ein Lied, das Erinnerungen frisst und die eigene Identität auflöst. "Die ferne gefrorene See hatte begonnen als eine Abwesenheit, ein Loch in der Welt, aus dem die Wärme entflohen war. Kapitän William Ashby hatte die Abwesenheit lange gespürt, bevor er das Weiß sah. Sie saß in seinen Beinen, im Mark seiner Zähne, in der Art, wie sein Atem keinen Dunst mehr bildete, sondern Reifkörnchen, die auf seinen Mantel fielen wie Staub von einem vergessenen Stern.
Sie saß in der Höhle hinter seinen Augen, wo die Träume begannen, noch bevor sie zu Worten wurden. Die Abwesenheit war sein Schatten, sein Atem, seine zweite Haut. Er hatte sie sein ganzes Leben mit sich getragen, von den armen Straßen Portsmouths bis zum Kapitänsdeck der Golden Hawk. Doch erst hier, in der Dämmerung der arktischen Nacht, begann sie zu sprechen. Nicht mit Worten. Mit einer Stille, die schwerer wog als jeder Klang, einer Stille, die in seine Brust kroch und dort liegen blieb wie ein Stein, den er nicht ausspucken konnte.
Die Golden Hawk stöhnte. Nicht das gewöhnliche Ächzen von Holz, das im Sturm arbeitet, sondern ein tiefes, anhaltendes Summen wie eine Orgelpfeife, von besessener Hand gespielt. Ashby drückte seine Hand gegen die Wand seiner Kajüte. Das Holz war warm. Mitten in der arktischen Nacht, das Quecksilber gefroren in seinem Behälter, der Atem von hundertachtzehn Mann, die in ihren Kojen lagen und von brennenden Herzen träumten, war die Wand seiner Kajüte warm wie ein Leichnam, der gerade erst gestorben ist.
Er zog seine Hand zurück. Die Wärme klebte an seinen Fingern. Er ging zu dem kleinen Fenster, das Glas dick vom Reif, der von innen und außen gewachsen war. Er kratzte mit dem Nagel durch den Reif. Das Geräusch war scharf, ein kleiner Schrei, der in der Stille aufstieg und dann starb. Das Glas war klar genug, um zu sehen. Nur das Grau, ein endloses Fahl, das Luft und Horizont miteinander verschmolz.
Keine Sterne. Kein Mond. Nur die Leere, wie das Innere eines toten Auges. Ein Nachtwahn, der über die Welt gespült war wie eine Flut des Vergessens. Er hatte darin gestanden, und das Vergessen hatte ihn erkannt."Kapitän."Wochen der Kälte und der endlosen Dämmerung hatten die Stimme gebrochen."
Das Holz ist warm, beunruhigend warm, und irgendwo unter Deck beginnt ein Ton zu schwingen, der kein Geräusch im gewöhnlichen Sinne ist, sondern eine uralte Melodie, die direkt in die Knochen dringt. Was als realistische Erzählung einer Polarexpedition beginnt, verwandelt sich bald in einen Abstieg in einen kosmischen Albtraum. Die Besatzung wird von Visionen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wachsein lösen sich auf, und aus der endlosen Eiswüste tritt eine Gestalt, die weder Mensch noch Tier ist: der Eiswanderer.
Er singt dasselbe Lied, das nun auch die Männer in ihren Fieberträumen verfolgt, ein Lied, das Erinnerungen frisst und die eigene Identität auflöst. "Die ferne gefrorene See hatte begonnen als eine Abwesenheit, ein Loch in der Welt, aus dem die Wärme entflohen war. Kapitän William Ashby hatte die Abwesenheit lange gespürt, bevor er das Weiß sah. Sie saß in seinen Beinen, im Mark seiner Zähne, in der Art, wie sein Atem keinen Dunst mehr bildete, sondern Reifkörnchen, die auf seinen Mantel fielen wie Staub von einem vergessenen Stern.
Sie saß in der Höhle hinter seinen Augen, wo die Träume begannen, noch bevor sie zu Worten wurden. Die Abwesenheit war sein Schatten, sein Atem, seine zweite Haut. Er hatte sie sein ganzes Leben mit sich getragen, von den armen Straßen Portsmouths bis zum Kapitänsdeck der Golden Hawk. Doch erst hier, in der Dämmerung der arktischen Nacht, begann sie zu sprechen. Nicht mit Worten. Mit einer Stille, die schwerer wog als jeder Klang, einer Stille, die in seine Brust kroch und dort liegen blieb wie ein Stein, den er nicht ausspucken konnte.
Die Golden Hawk stöhnte. Nicht das gewöhnliche Ächzen von Holz, das im Sturm arbeitet, sondern ein tiefes, anhaltendes Summen wie eine Orgelpfeife, von besessener Hand gespielt. Ashby drückte seine Hand gegen die Wand seiner Kajüte. Das Holz war warm. Mitten in der arktischen Nacht, das Quecksilber gefroren in seinem Behälter, der Atem von hundertachtzehn Mann, die in ihren Kojen lagen und von brennenden Herzen träumten, war die Wand seiner Kajüte warm wie ein Leichnam, der gerade erst gestorben ist.
Er zog seine Hand zurück. Die Wärme klebte an seinen Fingern. Er ging zu dem kleinen Fenster, das Glas dick vom Reif, der von innen und außen gewachsen war. Er kratzte mit dem Nagel durch den Reif. Das Geräusch war scharf, ein kleiner Schrei, der in der Stille aufstieg und dann starb. Das Glas war klar genug, um zu sehen. Nur das Grau, ein endloses Fahl, das Luft und Horizont miteinander verschmolz.
Keine Sterne. Kein Mond. Nur die Leere, wie das Innere eines toten Auges. Ein Nachtwahn, der über die Welt gespült war wie eine Flut des Vergessens. Er hatte darin gestanden, und das Vergessen hatte ihn erkannt."Kapitän."Wochen der Kälte und der endlosen Dämmerung hatten die Stimme gebrochen."
DER EISGESANG DES DUNKLEN NORDENS - HORRORGESCHICHTE AUF DEUTSCH - BREDEVOORT VAN DEN BERGEine metaphysische SchauergeschichteDie Golden Hawk ist ein verlorenes Schiff, gefangen im endlosen Zwielicht der Arktis. Seit Wochen ist die Sonne nicht mehr aufgegangen. Die Temperaturen sind so gesunken, dass der Atem der Besatzung zu Reifkörnchen gefriert und das Quecksilber in den Thermometern erstarrt. Doch als Kapitän William Ashby in seiner Kajüte die Hand an die Wand legt, spürt er nicht die erwartete Kälte.
Das Holz ist warm, beunruhigend warm, und irgendwo unter Deck beginnt ein Ton zu schwingen, der kein Geräusch im gewöhnlichen Sinne ist, sondern eine uralte Melodie, die direkt in die Knochen dringt. Was als realistische Erzählung einer Polarexpedition beginnt, verwandelt sich bald in einen Abstieg in einen kosmischen Albtraum. Die Besatzung wird von Visionen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wachsein lösen sich auf, und aus der endlosen Eiswüste tritt eine Gestalt, die weder Mensch noch Tier ist: der Eiswanderer.
Er singt dasselbe Lied, das nun auch die Männer in ihren Fieberträumen verfolgt, ein Lied, das Erinnerungen frisst und die eigene Identität auflöst. "Die ferne gefrorene See hatte begonnen als eine Abwesenheit, ein Loch in der Welt, aus dem die Wärme entflohen war. Kapitän William Ashby hatte die Abwesenheit lange gespürt, bevor er das Weiß sah. Sie saß in seinen Beinen, im Mark seiner Zähne, in der Art, wie sein Atem keinen Dunst mehr bildete, sondern Reifkörnchen, die auf seinen Mantel fielen wie Staub von einem vergessenen Stern.
Sie saß in der Höhle hinter seinen Augen, wo die Träume begannen, noch bevor sie zu Worten wurden. Die Abwesenheit war sein Schatten, sein Atem, seine zweite Haut. Er hatte sie sein ganzes Leben mit sich getragen, von den armen Straßen Portsmouths bis zum Kapitänsdeck der Golden Hawk. Doch erst hier, in der Dämmerung der arktischen Nacht, begann sie zu sprechen. Nicht mit Worten. Mit einer Stille, die schwerer wog als jeder Klang, einer Stille, die in seine Brust kroch und dort liegen blieb wie ein Stein, den er nicht ausspucken konnte.
Die Golden Hawk stöhnte. Nicht das gewöhnliche Ächzen von Holz, das im Sturm arbeitet, sondern ein tiefes, anhaltendes Summen wie eine Orgelpfeife, von besessener Hand gespielt. Ashby drückte seine Hand gegen die Wand seiner Kajüte. Das Holz war warm. Mitten in der arktischen Nacht, das Quecksilber gefroren in seinem Behälter, der Atem von hundertachtzehn Mann, die in ihren Kojen lagen und von brennenden Herzen träumten, war die Wand seiner Kajüte warm wie ein Leichnam, der gerade erst gestorben ist.
Er zog seine Hand zurück. Die Wärme klebte an seinen Fingern. Er ging zu dem kleinen Fenster, das Glas dick vom Reif, der von innen und außen gewachsen war. Er kratzte mit dem Nagel durch den Reif. Das Geräusch war scharf, ein kleiner Schrei, der in der Stille aufstieg und dann starb. Das Glas war klar genug, um zu sehen. Nur das Grau, ein endloses Fahl, das Luft und Horizont miteinander verschmolz.
Keine Sterne. Kein Mond. Nur die Leere, wie das Innere eines toten Auges. Ein Nachtwahn, der über die Welt gespült war wie eine Flut des Vergessens. Er hatte darin gestanden, und das Vergessen hatte ihn erkannt."Kapitän."Wochen der Kälte und der endlosen Dämmerung hatten die Stimme gebrochen."
Das Holz ist warm, beunruhigend warm, und irgendwo unter Deck beginnt ein Ton zu schwingen, der kein Geräusch im gewöhnlichen Sinne ist, sondern eine uralte Melodie, die direkt in die Knochen dringt. Was als realistische Erzählung einer Polarexpedition beginnt, verwandelt sich bald in einen Abstieg in einen kosmischen Albtraum. Die Besatzung wird von Visionen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wachsein lösen sich auf, und aus der endlosen Eiswüste tritt eine Gestalt, die weder Mensch noch Tier ist: der Eiswanderer.
Er singt dasselbe Lied, das nun auch die Männer in ihren Fieberträumen verfolgt, ein Lied, das Erinnerungen frisst und die eigene Identität auflöst. "Die ferne gefrorene See hatte begonnen als eine Abwesenheit, ein Loch in der Welt, aus dem die Wärme entflohen war. Kapitän William Ashby hatte die Abwesenheit lange gespürt, bevor er das Weiß sah. Sie saß in seinen Beinen, im Mark seiner Zähne, in der Art, wie sein Atem keinen Dunst mehr bildete, sondern Reifkörnchen, die auf seinen Mantel fielen wie Staub von einem vergessenen Stern.
Sie saß in der Höhle hinter seinen Augen, wo die Träume begannen, noch bevor sie zu Worten wurden. Die Abwesenheit war sein Schatten, sein Atem, seine zweite Haut. Er hatte sie sein ganzes Leben mit sich getragen, von den armen Straßen Portsmouths bis zum Kapitänsdeck der Golden Hawk. Doch erst hier, in der Dämmerung der arktischen Nacht, begann sie zu sprechen. Nicht mit Worten. Mit einer Stille, die schwerer wog als jeder Klang, einer Stille, die in seine Brust kroch und dort liegen blieb wie ein Stein, den er nicht ausspucken konnte.
Die Golden Hawk stöhnte. Nicht das gewöhnliche Ächzen von Holz, das im Sturm arbeitet, sondern ein tiefes, anhaltendes Summen wie eine Orgelpfeife, von besessener Hand gespielt. Ashby drückte seine Hand gegen die Wand seiner Kajüte. Das Holz war warm. Mitten in der arktischen Nacht, das Quecksilber gefroren in seinem Behälter, der Atem von hundertachtzehn Mann, die in ihren Kojen lagen und von brennenden Herzen träumten, war die Wand seiner Kajüte warm wie ein Leichnam, der gerade erst gestorben ist.
Er zog seine Hand zurück. Die Wärme klebte an seinen Fingern. Er ging zu dem kleinen Fenster, das Glas dick vom Reif, der von innen und außen gewachsen war. Er kratzte mit dem Nagel durch den Reif. Das Geräusch war scharf, ein kleiner Schrei, der in der Stille aufstieg und dann starb. Das Glas war klar genug, um zu sehen. Nur das Grau, ein endloses Fahl, das Luft und Horizont miteinander verschmolz.
Keine Sterne. Kein Mond. Nur die Leere, wie das Innere eines toten Auges. Ein Nachtwahn, der über die Welt gespült war wie eine Flut des Vergessens. Er hatte darin gestanden, und das Vergessen hatte ihn erkannt."Kapitän."Wochen der Kälte und der endlosen Dämmerung hatten die Stimme gebrochen."
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