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Hartmut Walravens

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Briefe von Georg Huth (1867-1906) an Berthold Laufer, 1895-1898
Die Schreiben des Tibetologen und Mongolisten Georg Huth an seinen Schüler Berthold Laufer (1874-1934), der einer der bedeutendsten Ostasienwissenschaftler seiner Zeit wurde, geben einen Einblick in das Lehrer-Schüler-Verhältnis und die Studiensituation am Ende des 19. Jahrhunderts an der Berliner Universität. Es ist bemerkenswert, wie freundschaftlich und kollegial diese Beziehungen waren; freilich war Laufer ein vielseitig gebildeter Mann, der bereits erhebliche Studienerfahrung hatte.
Themenschwerpunkte waren die anstehende Promotion, die in Leipzig stattfinden sollte, da es zu dem Zeitpunkt kein Ordinariat für Sinologie oder Tibetologie an der Humboldt-Universität gab. Insofern hatten Laufers beide Betreuer in Berlin, Wilhelm Grube (Sinologie, Mandschu) und Georg Huth, ebenfalls beide in Leipzig promoviert. Außerdem ging es um die Doktorarbeit, die möglichen Berufsaussichten und um Rezensionen von Huths und Grubes Arbeiten.
Da keine orientalistischen Stellen in Deutschland verfügbar waren, richteten sich die Überlegungen auf eine Forschungsreise nach Nordostasien (Amurgebiet), die vom American Museum of Natural History in New York in Aussicht genommen war, sowie ein anderes Projekt, das von den Petersburger Orientalisten Wilhelm Radloff und Carl Salemann ventiliert wurde und eine Forschungsreise nach Zentralasien vorsah.
Das amerikanische Vorhaben kam früher zur Entscheidung und Laufer unternahm die Morris K. Jesup Expedition ins Amurgebiet. Der Edition der Briefe Huths ist noch Laufers Korrespondenz mit dem American Museum of Natural History sowie einigen anderen Adressaten beigefügt. Mit Anmerkungen und Register.
Themenschwerpunkte waren die anstehende Promotion, die in Leipzig stattfinden sollte, da es zu dem Zeitpunkt kein Ordinariat für Sinologie oder Tibetologie an der Humboldt-Universität gab. Insofern hatten Laufers beide Betreuer in Berlin, Wilhelm Grube (Sinologie, Mandschu) und Georg Huth, ebenfalls beide in Leipzig promoviert. Außerdem ging es um die Doktorarbeit, die möglichen Berufsaussichten und um Rezensionen von Huths und Grubes Arbeiten.
Da keine orientalistischen Stellen in Deutschland verfügbar waren, richteten sich die Überlegungen auf eine Forschungsreise nach Nordostasien (Amurgebiet), die vom American Museum of Natural History in New York in Aussicht genommen war, sowie ein anderes Projekt, das von den Petersburger Orientalisten Wilhelm Radloff und Carl Salemann ventiliert wurde und eine Forschungsreise nach Zentralasien vorsah.
Das amerikanische Vorhaben kam früher zur Entscheidung und Laufer unternahm die Morris K. Jesup Expedition ins Amurgebiet. Der Edition der Briefe Huths ist noch Laufers Korrespondenz mit dem American Museum of Natural History sowie einigen anderen Adressaten beigefügt. Mit Anmerkungen und Register.
Die Schreiben des Tibetologen und Mongolisten Georg Huth an seinen Schüler Berthold Laufer (1874-1934), der einer der bedeutendsten Ostasienwissenschaftler seiner Zeit wurde, geben einen Einblick in das Lehrer-Schüler-Verhältnis und die Studiensituation am Ende des 19. Jahrhunderts an der Berliner Universität. Es ist bemerkenswert, wie freundschaftlich und kollegial diese Beziehungen waren; freilich war Laufer ein vielseitig gebildeter Mann, der bereits erhebliche Studienerfahrung hatte.
Themenschwerpunkte waren die anstehende Promotion, die in Leipzig stattfinden sollte, da es zu dem Zeitpunkt kein Ordinariat für Sinologie oder Tibetologie an der Humboldt-Universität gab. Insofern hatten Laufers beide Betreuer in Berlin, Wilhelm Grube (Sinologie, Mandschu) und Georg Huth, ebenfalls beide in Leipzig promoviert. Außerdem ging es um die Doktorarbeit, die möglichen Berufsaussichten und um Rezensionen von Huths und Grubes Arbeiten.
Da keine orientalistischen Stellen in Deutschland verfügbar waren, richteten sich die Überlegungen auf eine Forschungsreise nach Nordostasien (Amurgebiet), die vom American Museum of Natural History in New York in Aussicht genommen war, sowie ein anderes Projekt, das von den Petersburger Orientalisten Wilhelm Radloff und Carl Salemann ventiliert wurde und eine Forschungsreise nach Zentralasien vorsah.
Das amerikanische Vorhaben kam früher zur Entscheidung und Laufer unternahm die Morris K. Jesup Expedition ins Amurgebiet. Der Edition der Briefe Huths ist noch Laufers Korrespondenz mit dem American Museum of Natural History sowie einigen anderen Adressaten beigefügt. Mit Anmerkungen und Register.
Themenschwerpunkte waren die anstehende Promotion, die in Leipzig stattfinden sollte, da es zu dem Zeitpunkt kein Ordinariat für Sinologie oder Tibetologie an der Humboldt-Universität gab. Insofern hatten Laufers beide Betreuer in Berlin, Wilhelm Grube (Sinologie, Mandschu) und Georg Huth, ebenfalls beide in Leipzig promoviert. Außerdem ging es um die Doktorarbeit, die möglichen Berufsaussichten und um Rezensionen von Huths und Grubes Arbeiten.
Da keine orientalistischen Stellen in Deutschland verfügbar waren, richteten sich die Überlegungen auf eine Forschungsreise nach Nordostasien (Amurgebiet), die vom American Museum of Natural History in New York in Aussicht genommen war, sowie ein anderes Projekt, das von den Petersburger Orientalisten Wilhelm Radloff und Carl Salemann ventiliert wurde und eine Forschungsreise nach Zentralasien vorsah.
Das amerikanische Vorhaben kam früher zur Entscheidung und Laufer unternahm die Morris K. Jesup Expedition ins Amurgebiet. Der Edition der Briefe Huths ist noch Laufers Korrespondenz mit dem American Museum of Natural History sowie einigen anderen Adressaten beigefügt. Mit Anmerkungen und Register.
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