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Wir beide schaffen es, Mami. Im Sonnenwinkel 12 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-889-0
- EAN9783690498890
- Date de parution17/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille216 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie, bestehend aus 75 in sich abgeschlossenen Romanen. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Die junge Lehrerin Friederike Fanchon, von allen, die sie gernhatten, Fritzi genannt, schloss die Tür des modernen Schulhauses von Erlenried auf.
Einstweilen war sie noch alles in einem: Portier, Verwalterin und einzige Lehrkraft für die sechs- bis zehnjährigen Kinder der Siedlung. Ihr machte es nichts aus, dass eine beträchtliche Verantwortung auf ihren jungen Schultern ruhte, und niemand konnte ihr nachsagen, dass die Kinder bei ihr weniger lernten, als in der Volksschule in Hohenborn, obgleich sie alle in einer Klasse vereint waren. Fritzi bereitete sich immer gründlich vor, und mit ihrem frischen, natürlichen Wesen verstand sie es meisterhaft, ihre Schützlinge zu besten Leistungen anzuspornen.
Obgleich sie großes Geschick bewies, die kleine Schar im Zaum zu halten, war sie keine Respektsperson im üblichen Sinne. Die Kinder mochten sie so gern, dass niemand ihr Schwierigkeiten bereitete. Außerhalb des Unterrichts war sie nur die Fritzi, und jedermann in Erlenried wusste, dass sie bald die Frau des jungen Pfarrers Frerichs sein würde. Eben dieser kam jetzt vom Pfarrhaus herübergelaufen, das in unmittelbarer Nähe der Schule lag.
Fritzi hielt schnell Ausschau, ob schon Kinder zu sehen wären. Doch diese Sorge war unbegründet. Es war noch recht früh, und sie war zeitiger als sonst gekommen, weil sie wusste, dass Holger Frerichs nach Hohenborn musste, um dort seinen Kollegen zu vertreten, der sich endlich einen lang verdienten Urlaub gönnte. »Gut geschlafen, Liebes?« , fragte er zärtlich. »Bestens, Holger« , erwiderte sie fröhlich.
»Schön, dass ich dich noch sehe.« »Ich habe extra gewartet. Wer weiß, wie lange es heute dauert.« »Hoffentlich nicht zu lange. Heute haben wir doch unseren Gemeindeabend.
Einstweilen war sie noch alles in einem: Portier, Verwalterin und einzige Lehrkraft für die sechs- bis zehnjährigen Kinder der Siedlung. Ihr machte es nichts aus, dass eine beträchtliche Verantwortung auf ihren jungen Schultern ruhte, und niemand konnte ihr nachsagen, dass die Kinder bei ihr weniger lernten, als in der Volksschule in Hohenborn, obgleich sie alle in einer Klasse vereint waren. Fritzi bereitete sich immer gründlich vor, und mit ihrem frischen, natürlichen Wesen verstand sie es meisterhaft, ihre Schützlinge zu besten Leistungen anzuspornen.
Obgleich sie großes Geschick bewies, die kleine Schar im Zaum zu halten, war sie keine Respektsperson im üblichen Sinne. Die Kinder mochten sie so gern, dass niemand ihr Schwierigkeiten bereitete. Außerhalb des Unterrichts war sie nur die Fritzi, und jedermann in Erlenried wusste, dass sie bald die Frau des jungen Pfarrers Frerichs sein würde. Eben dieser kam jetzt vom Pfarrhaus herübergelaufen, das in unmittelbarer Nähe der Schule lag.
Fritzi hielt schnell Ausschau, ob schon Kinder zu sehen wären. Doch diese Sorge war unbegründet. Es war noch recht früh, und sie war zeitiger als sonst gekommen, weil sie wusste, dass Holger Frerichs nach Hohenborn musste, um dort seinen Kollegen zu vertreten, der sich endlich einen lang verdienten Urlaub gönnte. »Gut geschlafen, Liebes?« , fragte er zärtlich. »Bestens, Holger« , erwiderte sie fröhlich.
»Schön, dass ich dich noch sehe.« »Ich habe extra gewartet. Wer weiß, wie lange es heute dauert.« »Hoffentlich nicht zu lange. Heute haben wir doch unseren Gemeindeabend.























