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Lange gesucht und endlich gefunden. Dr. Norden 189 – Arztroman

Par : Patricia Vandenberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69371-162-0
  • EAN9783693711620
  • Date de parution02/06/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille129 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr.
Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Ich denke, zur genauen Abklärung der Symptome sollten Sie über einen Aufenthalt in der Behnisch-Klinik nachdenken.« Dr. Daniel Norden machte keinen Hehl daraus, dass er mit seinem Latein am Ende war. Sein Patient Egon Hasselt, der in letzter Zeit deutlich an Gewicht verloren hatte, war mit Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden zu ihm in die Praxis gekommen.
Doch trotz aller Bemühungen war es dem Allgemeinmediziner unmöglich gewesen, eine zufriedenstellende Diagnose zu stellen. »Der Bauchraum ist angefüllt mir Gasen, sodass ich im Ultraschall nahezu nichts sehen kann.« »Und was ist mit den Blutwerten?« , erkundigte sich der Mann mittleren Alters, während er sein Hemd zuknöpfte. »Die Blutwerte?« Um Zeit zu gewinnen, kehrte Dr. Norden an den Schreibtisch zurück und nahm das Blatt mit den Laborwerten aus der Behnisch-Klinik zur Hand.
Er wusste, was darin stand, wusste aber auch, wie wenig aussagekräftig die Werte ohne nähere Untersuchung waren. »Ein paar Werte liegen über dem Ideal, aber das muss nichts heißen« , beließ er es bei einer behutsamen Bemerkung, um seinen Patienten nicht unnötig zu beunruhigen. Tatsächlich war der Wert des Carcinoemryonalen Antigens, kurz CEA, erhöht. Dieser Wert wurde bei bestimmten bösartigen Tumoren als Marker verwendet.
Doch ohne weiterführende Untersuchungen wollte Daniel noch nicht einmal ansatzweise an Darmkrebs oder ein Pankreaskarzinom denken. »Wie gesagt halte ich einen Aufenthalt in der Behnisch-Klinik für sinnvoll« , wiederholte er deshalb ernst. Egon Hasselt hatte sich inzwischen wieder angezogen und war zu Daniel an den Schreibtisch zurückgekehrt.