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Stephanie und Christian in Gefahr. Der kleine Fürst 250 – Adelsroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-6332-3
- EAN9783740963323
- Date de parution22/01/2020
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille169 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.
"Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
Saskia saß wie auf Kohlen.
Es hätte ein so schöner Abend sein können, wäre Marco nicht dabei gewesen! Bernd war zum ersten Mal bei ihnen zu Hause, er hatte ihr Blumen mitgebracht, und jetzt unterhielt er sich gerade angeregt mit Frieda. Die beiden hatten sich auf Anhieb verstanden. Das Essen war gut, zu den Frikadellen, die Frieda sich gewünscht hatte, gab es Kartoffelpüree und Salat. Alle außer Marco langten herzhaft zu. Ihr Ältester jedoch stocherte in seinem Essen herum und machte dieses Gesicht, das sie mittlerweile nur zu gut kannte.
Sie trauerte dem aufgeweckten Jungen nach, der er früher gewesen war, auch wenn sie es schon damals nicht immer leicht mit ihm gehabt hatte. Es kam ihr manchmal so vor, als sei es erst gestern gewesen, dass er seine Hand in ihre geschoben hatte, wenn sie gemeinsam unterwegs gewesen waren, aber das stimmte natürlich nicht. Es war Jahre her. Er sah nicht auf, er beteiligte sich nicht am Gespräch, und seine Körperhaltung war voller Abwehr gegen den Gast und signalisierte ihm, dass er nicht erwünscht war.
Er verhielt sich genau so, wie Saskia es befürchtet hatte. Das war ihr nicht nur peinlich Bernd gegenüber, es bereitete ihr auch gehörigen Stress, den sie nicht gebrauchen konnte. Jahrelang war sie nach der Scheidung allein geblieben. Ihre Gefühle für Bernd hatte sie sich auch deshalb nur zögernd eingestanden, weil sie sich erst wieder an den Gedanken gewöhnen musste, verliebt zu sein. Der Hauptgrund für ihr Zögern aber war gewesen, dass sie die Schwierigkeiten mit Marco vorausgesehen hatte.
Und heute Abend nun wurde jede Befürchtung, die sie vorher gehegt hatte, wahr. Nein, eigentlich war es sogar noch schlimmer als in ihrer Fantasie. »Und du, Marco?« , fragte Bernd, sich dem Jungen freundlich zuwendend.
Es hätte ein so schöner Abend sein können, wäre Marco nicht dabei gewesen! Bernd war zum ersten Mal bei ihnen zu Hause, er hatte ihr Blumen mitgebracht, und jetzt unterhielt er sich gerade angeregt mit Frieda. Die beiden hatten sich auf Anhieb verstanden. Das Essen war gut, zu den Frikadellen, die Frieda sich gewünscht hatte, gab es Kartoffelpüree und Salat. Alle außer Marco langten herzhaft zu. Ihr Ältester jedoch stocherte in seinem Essen herum und machte dieses Gesicht, das sie mittlerweile nur zu gut kannte.
Sie trauerte dem aufgeweckten Jungen nach, der er früher gewesen war, auch wenn sie es schon damals nicht immer leicht mit ihm gehabt hatte. Es kam ihr manchmal so vor, als sei es erst gestern gewesen, dass er seine Hand in ihre geschoben hatte, wenn sie gemeinsam unterwegs gewesen waren, aber das stimmte natürlich nicht. Es war Jahre her. Er sah nicht auf, er beteiligte sich nicht am Gespräch, und seine Körperhaltung war voller Abwehr gegen den Gast und signalisierte ihm, dass er nicht erwünscht war.
Er verhielt sich genau so, wie Saskia es befürchtet hatte. Das war ihr nicht nur peinlich Bernd gegenüber, es bereitete ihr auch gehörigen Stress, den sie nicht gebrauchen konnte. Jahrelang war sie nach der Scheidung allein geblieben. Ihre Gefühle für Bernd hatte sie sich auch deshalb nur zögernd eingestanden, weil sie sich erst wieder an den Gedanken gewöhnen musste, verliebt zu sein. Der Hauptgrund für ihr Zögern aber war gewesen, dass sie die Schwierigkeiten mit Marco vorausgesehen hatte.
Und heute Abend nun wurde jede Befürchtung, die sie vorher gehegt hatte, wahr. Nein, eigentlich war es sogar noch schlimmer als in ihrer Fantasie. »Und du, Marco?« , fragte Bernd, sich dem Jungen freundlich zuwendend.























